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Unternehmen Ein Tesla-Investor ist gegen Musks Plan

24.08.2018, 11:10  |  2705   |   |   

Elon Musk hat bislang darauf bestanden, dass es Tesla nach einem Aktienrückkauf und dem Abgang vom Börsenparkett besser ginge und es sein volles Potenzial ausschöpfen könne. Dieser Argumentation widersprach Catherine Wood am Donnerstag.

In einem öffentlichen Brief bat Catherine Wood, Chief Investment Officer von ARK Invest, den Tesla CEO darum, seinen Plan nicht weiterzuverfolgen. Rückblick: Am 7. August 2018 hatte Elon Musk in einem Tweet angekündigt, die Tesla-Aktie bei 420 Euro pro Anteilsschein zurück zu kaufen. Damit würde Tesla vom Börsenparkett verschwinden. "Als börsennotiertes Unternehmen sind wir starken Kursschwankungen ausgesetzt, die für alle Mitarbeiter von Tesla, die alle Aktionäre sind, eine große Ablenkung darstellen", schrieb Musk in einem Blog-Post auf Teslas Homepage.

Catherine Wood - deren Firma zum 30. Juni 2018 einen Anteil von rund 0,26 Prozent an Tesla besaß - argumentiert in ihrem gestrigen Schreiben, dass die Börsen das Wachstum von Tesla langfristig besser unterstützen würden. Sie plädiert dafür, dass Teslas Zukunft weniger im Bereich Hardware liegt. Der E-Autobauer müsse vielmehr zu einem Anbieter werden, der "Mobilität als Dienstleistung" versteht. Dazu gehört auch die Bereitstellung von autonomen Pkws und Lkws auf Abruf, ähnlich dem, was Uber und andere Unternehmen anstreben. Nach den Berechnungen von ARK Invest könnte Teslas Bruttomarge von 19 Prozent auf 80 Prozent steigen. Aber diese Art der Transformation wäre als Privatunternehmen schwierig zu bewerkstelligen, so Wood.

Die hyper-bullische Bewertung von ARK beruht auf einem Anstieg der Einnahmen von 13 Milliarden US-Dollar auf mehr als 180 Milliarden US-Dollar in den nächsten fünf Jahren. Wenn Elon Musk Tesla an der Börse lässt, dann liegt die Prognose von ARK für die Aktien des Unternehmens zwischen 700 und 4.000 US-Dollar in fünf Jahren.

Unbeeindruckt von den Ausführungen von Wood, hat sich Elon Musk zwei hochrangige Berater gesucht. Ein Experte von Morgan Stanley und einer von Goldman Sachs sollen den Tesla-CEO zukünftig beraten. Es geht bei der Beratung ausschließlich um Musk und nicht Tesla, den Vorstand oder weitere Gremien. 

Quellen:

NYT

Bloomberg

 

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