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Schuldenkrise BREAKING NEWS: +++ Europa-Spalter Trump geht auf Italien zu +++

24.08.2018, 12:17  |  11810   |   |   

Laut einem Zeitungsbericht soll US-Präsident Donald Trump dem italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte Hilfe zugesagt haben. Die USA stünden bereit, um Italien im nächsten Jahr bei seinen Schulden zu helfen, berichtet "Reuters".

Die Anleihemärkte reagieren auf einen Bericht der italienischen Tageszeitung "Il Corriere della Sera" über eine angebliche Hilfszusage von US-Präsident Donald Trump. Die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen fiel im frühen Handel um zwei Basispunkte auf 3,08 Prozent, was aber aus italienischer Sicht nur eine kurze Erholung markierte. Denn danach stieg sie wieder im weiteren Handelsverlauf und notierte kaum verändert zu den Werten vom Donnerstag.

Laut der Tagezeitung soll Trump dem italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte seine Hilfe bei dem Treffen der beiden im Juli in Washington angeboten haben. Die italienischen Journalisten berufen sich auf drei hochrangige italienische Politiker, nennen aber keine weiteren Details.

Bei der von Trump offerierten Hilfe soll es angeblich um den Kauf von italienischen Staatsanleihen gegangen sein. Zudem soll Trump angeboten haben, bei der Kreditfinanzierung von Staatsausgaben im Wert von rund 400 Milliarden Euro (462 Milliarden US-Dollar) im nächsten Jahr zu helfen.

Als Antwort auf die Frage, warum die US-Regierung als Ankerkäufer italienischer Staatsbonds einspringen würde, zitiert die italienische Zeitung Christopher Wood, Analyst des Finanzbriefes "Greed and Fear", der Trump vorgeschlagen haben soll, die Spaltung innerhalb der EU voranzutreiben. "Trump hätte nicht deutlicher machen können, dass er die Sache derjenigen in Italien unterstützt, die den Euro verlassen wollen", so Wood.

“Der Bericht in der Zeitung erklärt die Bewegung bei den Renditen im frühen Handel”, sagte Commerzbank-Analyst Christoph Rieger. "Aber sobald sich Händler näher damit beschäftigen, dürfte die Luft schnell wieder raus sein", so Rieger. Analyst Matt Cairns erklärte, möglich sei, dass die USA in Infrastrukturprojekte investieren. Dies würde mit dem Vorhaben der neuen Regierung in Rom zusammenpassen, dass ausländische Investitionen im Land gefördert werden sollen, so Reuters.

Quelle:

Reuters



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