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Anlegerverlag MediGene: War es das womöglich schon?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
24.08.2018, 13:31  |  986   |   |   

Wir hatten am Dienstag über diesen fulminanten Ausbruch der MediGene-Aktie (ISIN: DE000A1X3W00) berichtet und hervorgehoben, was es heute erneut zu unterstreichen gilt: Dieser Ausbruch war charttechnisch perfekt, aber erfolgte ohne das Fundament wirklich positiver Nachrichten. Es war ein reiner Trading-Impuls. Und es könnte gut sein, dass er ebenso kurzlebig ist wie viele seiner Vorgänger bei dieser Aktie. Sofern jetzt nicht sofort wieder Schwung in das Papier kommt. Das Problem:

Bei einer marktengen Aktie wie MediGene kann man mit größeren Orders viel erreichen, den Kurs markant bewegen und so auch charttechnische Kauf- und Verkaufssignale „erzeugen“. Dass der Umsatz der Aktie an diesem Dienstag im Zuge dieses Ausbruchs markant hoch war und sie gleich über den beiden entscheidenden Charthürden, konkret über der mittelfristigen Abwärtstrendlinie und der 200-Tage-Linie, eröffnete, unterstreicht die Intention: Der damit erfolgte, signifikante Ausbruch aus der vorher geltenden Dreiecksformation war genau so gewollt. Aber wo bleiben die Anschlusskäufe?

 

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Das ist eben das übliche Problem, wenn ein solcher Impuls nicht vor überzeugenden Nachrichten flankiert wird. Es gab am Dienstag zwar die Meldung, dass MediGene mit dem Unternehmen Structured Immunity eine Zusammenarbeit zur Entwicklung verbesserter T-Zellen-Rezeptoren beginnt, aber wie man das „geldwert“ einordnen kann, erschloss sich nicht. Das ist eher nichts, das imstande wäre, die Perspektive von MediGene umgehend und nachvollziehbar zu verändern. Und dementsprechend folgten der Rallye am Mittwoch noch leichte, durch dieses bullishe Chartsignal induzierte Anschlusskäufe … und seither passiert, unter wieder einschlafenden Umsätzen, nichts mehr. Was schnell dazu führen kann, dass Gewinnmitnahmen einsetzen, die, wenn sie ebenfalls etwas größer ausfallen, diesen Ausbruch eliminieren könnten, es sei denn …

… es würde jetzt zügig gelingen, die nächstgelegene Hürde, den Widerstandsbereich um 16 Euro, zu überwinden. Wenn dadurch signalisiert würde, dass dieser Ausbruch keine Einmal-Aktion war, dass andere Akteure mitziehen, kann die Rallye weitergehen. Aber der kurze, sofort abverkaufte „Ausflug“ des Kurses über diese um 16 Euro liegende Widerstandszone im Mai macht deutlich: Marktenge Aktien von Unternehmen, die zudem in den roten Zahlen operieren, sind spekulativ und immens volatil, das muss man, will man sich hier ins Getümmel stürzen, immer im Hinterkopf behalten.

 

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