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Herrenmaßkonfektur Monokel Berlin: Das Maß der Dinge

Gastautor: Rainer Brosy
27.08.2018, 12:28  |  2930   |   |   

Die Lücke zwischen Casual und klassischer Mode schließen

Bildquelle: https://www.monokelberlin.de

 

Monokel Berlin heißt das im Jahr 2014 von den Gründern Philipp Wyss, Alexander Davaroukas und Bilal Taher ins Leben gerufene Herrenausstattungsunternehmen für Maßkonfektion. Sie haben es sich zum Ziel gesetzt, die klassische Herrenmode neu zu interpretieren und ihr dadurch den Weg zurück in die tägliche Garderobe des heutigen Mannes zu schaffen.

 

Die Lücke zwischen Casual und klassischer Mode schließen

„Wir hoffen jung und alt mit unseren Anzügen zu begeistern. Vom beruflichen Vielverwender, über die Heiratswilligen bis hin zu den Gelegenheitsträgern die lieber nur einen perfekt sitzenden Anzug besitzen wollen,“ sagt Monokel Berlin Geschäftsführer Florian Zeigert. Man wolle die Lücke zwischen der Casual Mode und der klassischen Herrenmode schließen - weshalb die Macher sich auch den Themen Maßjeans und -chinos gewidmet haben. Zeigert weiter: „Wir wollen unseren Kunden qualitativ hochwertige und individuelle Männermode bieten, zu einem überaus attraktiven Preis.“

 

Mehrere Tausend unterschiedliche Stoffe hat Monokel Berlin dafür im Repertoire. Zum Großteil stammen die Materialien aus Großbritannien und Italien - darunter auch aus berühmten Webereien wie Dugdale, Carlo Barbera oder Loro Piana.

 

Bei einem gutsitzenden Anzug kommt es auf den Experten an, der seinen Kunden berät. „Stay classy“ sollte bei guter Businesskleidung immer das oberste Prinzip lauten - sich von kurzfristigen Trends verleiten zu lassen, mag in der Freizeitmode vielleicht funktionieren, wirkt in der Businesswelt aber schnell albern. Die Macher von Monokel legen Wert darauf, dass ihre Mode für eine lange Lebensdauer gemacht ist, kurzfristige Modetrends wird man bei ihnen im Store eher nicht finden. Florian Zeigert: „Wir haben unsere Formel für ein perfektes Outfit gefunden und mit 3 Faktoren definiert, die wir zusammen mit dem Kunden in Einklang bringen:

Stoffwahl, Passform und Persönlichkeit. Den perfekten Sitz eines Anzuges erkennt man an auf den ersten Blick am eng anliegend Revers, einer natürlichen Schulterform, einem nicht zu engen Sakko und einer wohlgeschaffenen Proportion zwischen Sakko und Hose.“

 

Was macht Monokel anders als die Konkurrenz?

„Sehr positives Feedback bekommen wir für unsere intensive Beratung und langfristigen Service,“ erklärt Zeigert. Sowohl zeitlich mit meistens mehr als 1,5 Std. pro Termin, aber auch der inhaltlichen Tiefe hätten die meisten Kunden vorher nie gerechnet. Die Monokel-Macher setzen also nicht nur bei den Textilien, sondern auch bei der Beratung auf das Prinzip „Maßgeschneidert statt Stangenware.“ Für Zeigert hat das Prinzip viel mit dem eigenen Geschmack und dem Blick für Kleinigkeiten zu tun und schwärmt, dass wenn er „bei der Frage an meine Kollegen denke, dann ist es definitiv die fast schon besessene Detailverliebtheit in der Zusammenstellung eines perfekten Outfits.“

 

Bringt Monokel den neuen „Berliner Chic“ bald auch in andere deutsche Städte?

„Das ist unser nächster großer Schritt, der kurz bevorsteht. Wir sind gerade aktiv auf der Flächensuche und favorisieren unsere nächsten Standorte in Frankfurt und München.“, erklärt Zeigert. Man hofft, dort auf eine Menge beruflicher Anzugträger zu treffen, die Lust haben, sich in ihrer täglichen Garderobe vom Stil der Monokel-Macher inspirieren zu lassen. Smarter Frankfurter Banker-Style mit einem Hauch von hippem Berliner Chic? Das könnte sehr erfolgversprechend sein.

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