Rohstoffe Sojabohnen tiefrot

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Nachrichtenquelle: Shareribs
29.08.2018, 08:08  |  573   |   
Chicago 28.08.2018 - Die Agrarfutures am Chicago Board of Trade lagen am Dienstag wieder unter Druck. Vor allem für die Sojabohnen ging es abwärts, während sich Weizen stabilisieren konnte.

Dezember-Mais verlor 5,5 Cents auf 3,56 USD/Scheffel. Der anhaltend gute Zustand der US-Maisernte setzt die Notierungen in Chicago unter Druck. Bislang zeigen sich in den USA keine negativen Entwicklungen beim Wetter, was die Erwartungen einer Ernte auf Rekordniveau unterstützt. Der schwächere Dollar konnte die Preise nicht unterstützt, da Mais weltweit als in hohen Mengen verfügbar gilt.

Dezember-Weizen stieg um 0,75 Cents auf 5,2325 USD/Scheffel. Weizen konnte sich nach der jüngsten Korrektur stabilisieren. Hier hatte der schwächere Dollar derweil Unterstützung geliefert, da dieser die Exportaussichten für US-Weizen verbessert. Die Marktteilnehmer hatten längere Zeit auf einen Anstieg der Orders gesetzt, bedingt durch die Trockenheit in wichtigen Anbaugebieten. Dies hat sich bislang aber nicht materialisiert. Die Exportorders in der letzten Woche lagen weit unter den Erwartungen. In Russland wurden die Prognosen für Weizenernte um 1,2 Mio. auf 69,6 Mio. Tonnen gesenkt, wie IKAR mitteilte. Die Exporte erwarten die Analysten weiterhin bei 32,5 Mio. Tonnen.

Die November-Sojabohnen rutschten um 14,5 Cents auf 8,337 USD/Scheffel. Hier wirkte die jüngste Prognose für die US-Ernte von Pro Farmer nach. Diese wird auf einem Rekordhoch von 4,683 Mrd. Scheffel erwartet. Gleichzeitig fehlt mit dem chinesischen Markt ein wichtiger Abnehmer für die großen Mengen verfügbarer Sojabohnen. Einige Marktteilnehmer warten gegenwärtig auf einen Wiedereinstieg chinesischer Importeure, bedingt durch die rückläufigen Bestände in Lateinamerika. Es herrscht aber Skepsis darüber, ob es dazu überhaupt kommen wird.



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