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05.09.2018, 08:15  |  282   |   |   

Marktüberblick

Die neue Handelswoche brachte dem Deutschen Aktienindex bereits am Montag leichte Kursverluste ein. Am Dienstag verstärkte sich die Abwärtsbewegung nochmals und der DAX schloss mit einem Minus von 1,10 Prozent bei 12.210,21 Punkten. Das Handelsvolumen via Xetra und Börse Frankfurt betrug rund 3,181Mrd. Euro. Auch an den restlichen europäischen Börsen herrschte mit Ausnahme des Mailänder FTSE MIB, der mit 1,10 Prozent auf 20.601,00 Punkte zulegen konnte, Land unter. Europas Leitindex EuroStoxx50 fiel um 1,05 Prozent auf 3.359,36 Zähler. Am stärksten unter den liquiden europäischen Indizes verlor der Pariser CAC40, der um 1,31 Prozent auf 5.342,70 Punkte absackte. Während der europäischen Handelszeit wurden um 11:00 Uhr die europäischen Erzeugerpreise für den Juli publiziert. Diese fielen mit einem Plus von 0,4 Prozent im Vergleich zu dem prognostizierten Plus von 0,3 Prozent leicht besser aus. Unterdessen wurden für den EuroStoxx50 Änderungen bekannt, die am 24. September umgesetzt werden. Neu in den europäischen Leitindex aufgenommen werden das spanische Unternehmen Amadeus, das französische Unternehmen Kering und der deutsche DAX-Konzern Linde. Den Index verlassen müssen die deutschen DAX-Konzerne Deutsche Bank und E.ON, sowie das französische Unternehmen Saint-Gobain. Mit der Neustrukturierung des EuroStoxx50 reduziert sich der Anteil deutscher Top-Konzerne einmal mehr. Am Dienstag nahmen die US-Börsen ihren Handel nach dem Feiertag wieder auf. Am Nachmittag wurde der US-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe von Markit für den August mit 54,7 Punkten anstatt der erwarteten 54,5 Punkte leicht besser publiziert. Das Pendant von ISM viel mit 61,3 Punkten im Vergleich zu den prognostizierten 57,6 Punkten überraschend gut aus. An der Wall Street überwogen ebenfalls die Kursverluste, jedoch haben sich diese bis zur Schlussglocke deutlich abgemildert – der Dow Jones verlor nur 0,05 Prozent auf 25.952,48 Punkte. Dennoch gab es am Dienstag weitere Superlative. Nachdem Apple die Schwelle von 1 Billion US-Dollar Marktkapitalisierung Anfang August überschritten hatte, schaffte es mit Amazon.com nun der zweite US-Konzern. Mit einem Tageshoch von 2.050,50 US-Dollar je Aktie brachten es die insgesamt rund 488 Mio. ausstehenden Aktien auf eine Marktkapitalisierung von über 1 Billion US-Dollar.

Am Mittwoch stehen gleich zu Beginn der europäischen Handelszeit eine Reihe von Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor im August zur Veröffentlichung an. Die Daten werden für Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland, die Eurozone und Großbritannien ausgewiesen. Im weiteren Verlauf des Vormittags wird um 11:00 Uhr der Einzelhandelsumsatz für die Eurozone im Juli publiziert. Ab dem Nachmittag stehen aus den USA volkswirtschaftliche Daten auf der Agenda. Um 14:30 Uhr wird die Handelsbilanz im Juli, um 15:45 Uhr der ISM New York Index für den August und um 22:30 Uhr die API-Rohöllagerbestandsdaten der Woche ausgegeben. Von der Unternehmensseite berichtete bereits am Morgen der DAX-Konzern Bayer von seinen aktuellen Quartalsergebnissen.



Ausblick DAX

Am Mittwoch tendierten die meisten asiatisch-pazifischen Aktienmärkte zu Kursverlusten. Besonders die chinesischen Leitindizes aus Hongkong, Shanghai und Shenzen gehörten abermals zu den Verlierern, aber auch der australische ASX200 lag tiefer im roten Bereich. Die US-Futures notierten mit gemischten Vorzeichen. Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei rund 12.200 Punkten.

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex setzte die Abwärtsbewegung auch am Dienstag fort und schloss mit einem Minus von 1,10 Prozent bei 12.210,21 Punkten. Ausgegend vom Kursverlauf des 15. August 2018 mit einem Verlaufstief von 12.120,65 Punkten bis zum jüngsten Zwischenhoch des 28. August 2018 bei 12.597,02 Punkten, wären die nächsten Auf- und Abwärtssequenzen zu ermitteln. Die Widerstände wären bei den Marken von 12.233/12.303/12.359/12.415/12.485 und 12.597 Punkten abzuleiten. Die Unterstützungen fänden sich bei 12.121 Punkten, sowie bei den Projektionen von 12.009/11.939 und 11.827 Punkten. Die 200er-EMA lag zum Handelsschluss bei 12.561 Punkten. Mit einem RSI-Wert von rund 32 Punkten ist der DAX noch nicht als technisch „überverkauft“ zu bezeichnen.


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