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3 Aktien, die in 1 Jahr aus 8.000 US-Dollar 50.000 US-Dollar gemacht haben

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
07.09.2018, 08:00  |  520   |   |   

Die Investment-Legende Peter Lynch verstand, dass nicht jede gekaufte Aktie ein Erfolg sein muss. Er schrieb: „Alles, was Sie  für eine erfolgreiche Investition brauchen, sind ein paar große Gewinner, diese werden die Verluste aller anderen Aktien mehr als ausgleichen.”

Obwohl man an der Börse nicht versuchen sollte, über Nacht ein Vermögen zu machen, sind ShotSpotter (WKN:A2DSDS), Intelsat (WKN:A1T9LQ) und Turtle Beach (WKN:A2JHVL) drei Investitionen, die sich im vergangenen Jahr wirklich ausgezahlt haben. In den letzten 12 Monaten haben sie Renditen von 396 %, 469 % und 718 % erwirtschaftet, was bedeutet, dass, wenn du vor einem Jahr insgesamt 8.000 US-Dollar in diese drei Unternehmen investiert hättest, du heute 50.230 US-Dollar hättest.

SSTI Chart

SSTI-Daten von YCharts

Die Straßen sicherer machen

ShotSpotter nutzt eine einzigartige Technologie, um Schüsse zu erkennen, ihren Standort zu analysieren und schnell einen Bericht an die Strafverfolgungsbehörden und Sicherheitsunternehmen zu versenden, die den Dienst des Unternehmens abonnieren. Im vergangenen Jahr hatte ShotSpotter 77 Kunden im Bereich der öffentlichen Sicherheit, die etwa 510 Quadratmeilen in 88 Städten in den gesamten USA abdeckten, darunter drei der zehn größten Städte des Landes. Das Unternehmen hatte auch sieben Sicherheitskunden, die acht Universitätscampusse abdeckten.

Der Umsatz wuchs im Jahr 2017 um 53 %, da mehr Kunden hinzukamen und um weitere 52 % im Vergleich zu den ersten beiden Quartalen des Jahres 2018. ShotSpotter erwartet für das Gesamtjahr einen Umsatz, der sich auf bis zu 34 Mio. US-Dollar mehr als verdoppeln wird, und obwohl das Unternehmen noch nicht profitabel ist, erwartet ShotSpotter, dass sich das bis zum vierten Quartal dieses Jahres ändern wird.

Die Einnahmen basieren auf Berechnungen pro Meile, sodass in den USA noch viel Spielraum für weiteres Wachstum besteht. Das Unternehmen auch die internationale Expansion im Übersee begonnen. Was noch wichtiger ist: Es gibt keinen wirklichen Konkurrenten für die Technologie von ShotSpotter.

Das Auge im Himmel

Nachdem der Satellitenbetreiber Intelsat den größten Teil der letzten zwei Jahre bei rund 5 US-Dollar pro Aktie verbracht hat, genoss er ab April mehrere Tage lang zweistellige Kurssteigerungen, oft nach eher alltäglichen Meldungen. Diese deuteten aber darauf hin, dass die Federal Communications Commision (FCC) Intelsats Vorschlag zur Öffnung des C-Band-Funkspektrums für einen breiteren kommerziellen Einsatz zur Unterstützung der Nutzung von 5G-Netzwerken prüfe.

5G-Netzwerke sind die nächste Stufe auf dem Weg zum vernetzten Zuhause, ebenso wie die zunehmende Verbreitung von künstlicher Intelligenz und sogar von selbstfahrenden Autos. Intelsat kontrolliert zusammen mit dem luxemburgischen Kommunikations-Satellitenbetreiber SES 90 % des C-Band-Spektrums. Eine positive Stellungnahme der FCC würde es dem Unternehmen ermöglichen, 20 % der Kapazität für Mobilfunkbetreiber, Kabel- und Fernsehsender neuen Anwendungen zur Verfügung zu stellen.

Der astronomische Aufstieg der Aktie birgt ein großes Potenzial, aber es könnte sich in der Zukunft auszahlen, wenn diese Ideen zum Tragen kommen.

Game on!

Der Spezialist für Computer- und Videospielzubehör Turtle Beach, der sich in diesem Jahr eher wie ein Hase als wie eine Schildkröte verhält, war einer der Top-Performer des Marktes, bevor er etwa ein Drittel seines Wertes von seinem 52-Wochen-Hoch wieder abgeben musste. Dennoch hat sich das Unternehmen immer noch besser entwickelt als die meisten Aktien da draußen, da es von der steigenden Popularität sogenannter „Battle Royale“-Spiele wie das sehr beliebte Spiel Fortnite profitierte, bei denen die Kommunikation mit anderen Spielern ein wesentlicher Bestandteil des Spielens ist.

Weil Turtle Beach fast die Hälfte des Konsolenmarktes für Videospiele-Headsets in Nordamerika besitzt und Maßnahmen zur Stärkung der Bilanz ergreift, ist das Unternehmen zu einem Marktliebling und Traum eines jeden Spielers geworden. Die hochwertigen Headsets des Unternehmens setzen Maßstäbe, die nun auch andere erfüllen müssen.

Das Problem mit dem stratosphärischen Aufstieg besteht darin, dass der der Trend um Battle Royale schnell wieder vorbei sein könnte und da die Geräte von Turtle Beach nicht viel Umsatz bringen, das Wachstum auch gering ausfallen könnte.

Dennoch sieht die Aktie auf Basis zahlreicher Kennzahlen nach wie vor preisgünstig aus. Daher wird die Aktie nur mit einem aktuellen KGV von 9 gehandelt. Für das nächste Jahr gehen die Analysten von einem Wert von 12 aus. Die langfristigen Prognosen gehen von einem Kurs-Cashflow-Verhältnis von 17 aus. Daher könnte Turtle Beach noch viel Luft nach oben haben.

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