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EMX Royalty: Hier fließen bald 68 Mio. Dollar in die Kasse - Seite 2

Nachrichtenquelle: Rohstoffbrief.com
07.09.2018, 13:54  |  1290   |   |   

Größter Rechtebesitzer in Norwegen, Nummer zwei in Schweden, Spannung in Serbien

Die Türkei kommt aber nur auf Platz vier im weltweiten Portfolio und nimmt insgesamt nur einen kleinen Teil der Aktivitäten ein. Viel wichtiger ist der skandinavische Markt. Dort hat man sich an etlichen Projekten neben denen der Boreal-Gruppe beteiligt und besitzt selbst welche. EMX Royalty ist in Schweden hinter der Boliden-Gruppe bereits der zweitgrößte Inhaber von Mining-Rechten. Im August gab man nicht ohne Stolz bekannt, dass man in Norwegen sogar die Nummer eins ist. Somit hat sich EMX in diesen beiden Top-Jurisdiktionen eine starke Position aufgebaut, um in den nächsten Jahren und Jahrzehnten von eigenen oder fremden Explorationserfolgen profitieren zu können. Spannend könnte es für EMX zudem in Serbien werden. Dort hatte man sich rechtzeitig Royalties an Projekten von Nevsun Resources gesichert. Rechtzeitig deshalb, weil seit gestern quasi fest steht, dass Nevsun von Zijin Mining geschluckt wird. Die Chinesen haben 1,86 Mrd. CAD geboten und damit die feindliche Offerte von Lundin Mining deutlich übertroffen (wir berichteten). Sollte Zijin an einer Arrondierung der Ressourcen-Rechte interessiert sein, könnte EMX Royalty die nächste ungeplante Zahlung ins Haus stehen. Denn das ist das Besondere an Royalties: man kann sie auch zu einem späteren Zeitpunkt teuer verkaufen. Insbesondere Großkonzerne sind an solchen Deals interessiert.

Börsenwert zu zwei Drittel mit Cash unterlegt

Wie bedeutend der Verkauf von IG Copper für EMX ist, sieht man im Vergleich mit dem Börsenwert. Aus dem Verkauf fließen EMX 68 Mio. US-Dollar zu, also umgerechnet fast 90 Mio. CAD. Der Börsenwert beträgt jedoch voll verwässert nur 132,8 Mio. CAD. Das heißt: Damit sind bereits 68 Prozent der Marktkapitalisierung mit Cash unterlegt. Und dabei konnte die Aktie bereits nach Bekanntwerden des Deals deutlich zulegen (siehe Chart unten). Den nächsten Sprung erwarten wir, sobald die Zahlung eingegangen ist. Dies soll laut Vorstandschef Cole in den kommenden Wochen der Fall sein. Mit dem Abschluss der Transaktion dürfte nicht nur bei ihm, sondern auch bei anderen Board-Mitgliedern und Mitarbeitern Freude herrschen. Diese Gruppe von Insidern hält nämlich zusammen rund 8,5 Prozent der Aktien. Das ist ein starkes Commitment für das eigene Unternehmen. Daneben konnte Cole namhafte Investoren wie Stephens Investment (19,3%), Sprott Global (9,25%) oder auch seinen früheren Arbeitgeber Newmont Mining (5,9%) als Ankeraktionäre gewinnen. Insgesamt liegen 46,75 Prozent der Papiere in festen Händen. Daneben gefällt uns auch die Aktienstruktur selbst. 79,7 Mio. Anteile wurden ausgegeben. Dazu kommen lediglich rund 8 Mio. Optionen und Warrants.

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