Börse Unsicherheiten machen Portfolioumbau notwendig - Gewinnmitnahmen

Gastautor: Thomas Hellener
10.09.2018, 07:23  |  5490   |   |   

Befürchtungen für eine weitere Eskalation im Handelskonflikt zwischen den USA und China haben die Börsen weiterhin im Griff. US-Präsident Donald Trump droht mit einer weiteren Verschärfung des Handelsstreits mit China. Er sei bereit, weitere Zölle auf chinesische Güter im Wert von 267 Milliarden US-Dollar kurzfristig zu beschließen, so Trump. Diese Zölle kämen noch zusätzlich zu den bereits zuvor angedrohten Zöllen auf Güter im Wert von 200 Milliarden Dollar hinzu. China hatte auf der anderen Seite angekündigt, auf diese Zölle mit Gegenmaßnahmen zu reagieren. Während sich der Handelskrieg zuspitzt, läuft die US-Konjunktur weiterhin auf Hochtouren. Die Beschäftigung stieg im August stärker als erwartet, gleiches gilt für Löhne und Gehälter. Das dürfte den privaten Konsum weiter antreiben, wobei man allerdings darauf achten sollte, ob nun die US-Notenbank Fed die Zinsschraube nicht stärker anzieht als bislang erwartet.

Während Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 trotz des sich zuspitzenden Handelskonflikts zu den Gewinnern der letzten Wochen gehörten, standen insbesondere Schwellenländer, Asien und die europäischen Börsen auf der Verliererseite. Sorgen vor einer ausgeprägten Türkeikrise und der Fortsetzung des Budgetstreits mit der italienischen Regierung nach der Sommerpause setzten DAX, Eurostoxx 50 & Co. erneut unter Druck.

Sixt Leasing und Tucows raus, Horizon Discovery und Diploma wurden aufgestockt

In solch unsicheren Marktphasen kommt es beim Asset Management und speziell bei Fonds auf eine besonnene und sich den Verhältnissen angepasste Portfoliostruktur an. Deshalb wurde die Aktienseite unseres global investierenden Mischfonds PRIMA – Globale Werte in den letzten Wochen umgebaut. Titel wie Sixt Leasing und das kanadische Unternehmen Tucows wurden nach enttäuschen Quartalszahlen vollständig verkauft. Derweil wurde die Position in Whitbread PLC, das sich auf Hotels, Restaurants und Fitnessclubs in Großbritannien und Irland konzentriert, abgebaut. Hintergrund ist hier ein sehr positiver Deal mit Coca-Cola. Die Amerikaner haben nämlich Whitbread’s Kaffeehaus-Kette „Costa Coffee“ mit ihren rund 3,800 Coffee-Shops für 3,9 Milliarden GBP übernommen. Der Aktienkurs von Whitbread schoss danach um knapp 20 Prozent in die Höhe. Zeit also, um ein paar Gewinne zu realisieren.

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