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BMW, Telekom, Lufthansa – Anlegervertrauen kehrt zurück

Gastautor: Daniel Saurenz
14.09.2018, 06:00  |  517   |   |   

Börse-Dax-1Fast genau 10 Jahre nach der Pleite von Lehman Brother sollten Sparer und somit der Großteil der Bevölkerung mal wieder das Thema Aktienmarkt in Betracht ziehen. Dabei muss es kein “riskanter” Knock-Out-Schein, wie der Turbo-Bear HX442H  auf den Dax sein. Produkte wie Capped-Bonuszertifikate auf BMW (DS17JG), die Telekom (TR39KB) oder die Lufthansa (HX2GEZ) bieten Anleger neben dem klassischen Aktieninvestment attraktive Möglichkeiten. Und ohne den Aktienmarkt ist eine satte Rendite nun mal nur schwer möglich.

Die Experten von der Sutor Bank haben sich die Situation zehn Jahre nach der Krise einmal genauer angeschaut:

Vor zehn Jahren, am 15. September 2008, kam es zur folgenschweren Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers. Im Zuge dessen kam es zu größeren Verwerfungen an den Kapitalmärkten weltweit. Während die Rückschläge an den Kapitalmärkten jedoch längst wieder wettgemacht sind und zwischenzeitlich neue DAX-Höchststände erzielt wurden, sind viele Anleger nach wie vor von Investments jenseits von Sparbuch und Tagesgeldkonto abgeschreckt. Vielmehr steigt das Vermögen der Deutschen in Form von Bargeld und Sichteinlagen seit Jahren kontinuierlich an und beträgt mittlerweile mehr als 2,3 Billionen Euro – zum Vergleich: 2008 waren es rund 1,7 Billionen Euro (Quelle: Deutsche Bundesbank).

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DAX-Performance – Nach zwei Jahren wieder auf Vor-Krisen-Niveau

Börse_DAX_SymbolEine Analyse der Hamburger Sutor Bank zeigt: Wer vor 10 Jahren – Ende August 2008 und damit unmittelbar vor der Finanzkrise – in den deutschen Aktienindex DAX investiert war und sein Investment bis heute gehalten hat, kann sich annähernd über eine Verdopplung des Kapitals freuen. Zwischen Ende August 2008 (DAX-Schlusskurs 29.8.2008: 6.422,30) und Ende August 2018 (DAX-Schlusskurs 31.8.2018: 12.364,10) liegen fast 6.000 Punkte oder 92,5 Prozent Wertzuwachs. Den unmittelbaren Vor-Krisen-Stand erreichte der DAX etwas über zwei Jahre später im November 2010 wieder, und nahm im Dezember 2010 erneut die 7.000-Punkte-Schwelle. Nach einem weiteren Einbruch im August 2011 begann der DAX ab September 2011 mit seiner Rally bis auf zwischenzeitlich über 13.500 Punkte.

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Anlegervertrauen – Erst nach zehn Jahren wieder auf Vor-Krisen-Niveau

Gegenüber der DAX-Performance hat es deutlich länger gedauert, bis das Vertrauen der Anleger in den Aktienmarkt wieder auf dem Vor-Krisen-Niveau war. Nimmt man die Zahl der Aktien- und Aktienfondsbesitzer in Deutschland als Indikator für das Vertrauen in die Aktienanlage, dann wurde 2017 erstmals wieder seit dem Jahr 2007 die Zahl von 10 Millionen Besitzern überschritten. Zwischenzeitlich lag die Zahl der Aktien- und Aktienfondsbesitzer etwa im Jahr 2010 bei nur noch knapp 8,4 Millionen (Quelle: Deutsches Aktieninstitut). Die damalige Flucht aus Aktien hin zu weniger volatilen Anlagen zeigt auch die Entwicklung der Renditen 10-jähriger deutscher Staatsanleihen: Lag die Rendite einer Bundesanleihe am 1.8.2008 noch bei 4,17 Prozent, betrug diese am 31.12.2008 nur noch 2,95 Prozent.

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