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5 Gewohnheiten, die einem die finanzielle Sicherheit kaputt machen

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
15.09.2018, 10:00  |  1436   |   |   

Was bedeutet für dich finanzielle Sicherheit? Heißt das, nachts nicht wach liegen und sich um Rechnungen sorgen zu müssen? Bedeutet es, zu wissen, dass du, wenn dir eine ungeplante Ausgabe in die Quere kommt, du eine Möglichkeit hast, diese zu bewältigen? Wenn du hoffst, finanziell abgesichert zu sein, musst du bestimmte Gewohnheiten vermeiden, die dich davon abhalten, dieses Ziel zu erreichen. Hier sind fünf, die du besonders meiden solltest.

1. Nicht nach einem Budget haushalten

Unabhängig von Alter, Einnahmen und Ausgaben benötigst du ein Budget, um deine Finanzen im Griff zu behalten. Ohne ein Haushaltsbuch wird es dir schwer fallen, nachzuvollziehen, wohin dein Geld Monat für Monat geht und wo es Sinn machen würde, Einsparungen vorzunehmen.

Zum Glück ist es einfach, ein Haushaltsbuch zu erstellen, und es braucht nicht viel Zeit. Alles, was du wirklich tun musst, ist, deine wiederkehrenden monatlichen Ausgaben aufzulisten, auch gelegentliche Ausgaben zu berücksichtigen, die im Laufe des Jahres auftauchen, und deine Gesamtausgaben mit deinen Gesamteinnahmen zu vergleichen. Wenn du feststellst, dass du alles gleich ausgibst oder, schlimmer noch, sogar mehr brauchst, als dein Gehalt einbringt, musst du deine Gewohnheiten überdenken und Änderungen vornehmen.

2. Keinen Notfallfonds haben

Man weiß nie, wann das Auto kaputt geht, die Klimaanlage den Geist aufgibt oder man sich das Bein bricht und mit einer saftigen Rechnung im Krankenhaus landet, die man begleichen muss. Im Guten wie im Schlechten ist das Leben voller Überraschungen, aber wenn man keine Bargeldreserven für das Unerwartete zur Hand hat, versetzt man sich in eine Lage, in der das Schuldenmachen zur einzigen Möglichkeit wird, diese unvorhergesehenen Kosten zu decken.

Natürlich kann eine zu hohe Verschuldung deine Kreditwürdigkeit ruinieren und deine Finanzen langfristig schädigen – anstatt diesen Weg zu gehen, solltest du also am Aufbau eines Notfallfonds arbeiten. Dieser Fonds sollte idealerweise genug Geld enthalten, um mindestens drei Monate deine Lebenshaltungskosten zu decken. Für noch mehr Schutz sollte er deine Lebenshaltungskosten von sechs Monaten umfassen. Das ist auch nützlich, wenn du deinen Job verlierst und es einige Zeit dauert, bis du wieder Arbeit findest.

3. Sich nicht selbst bezahlen

Es sind nicht nur Notfälle, für die du sparen solltest. Du musst auch während der Arbeitsjahre in eine Altersvorsorge einzahlen, damit du, wenn du bereit bist, deine Karriere zu beenden, auch genug Geld hast, um deine Rechnungen zu bezahlen. Aber die Beiträge zur Altersvorsorge können leicht auf der Strecke bleiben, wenn die dringenderen Ausgaben des Lebens im Weg stehen, was erklärt, warum so viele Arbeitnehmer, die sich dem Ruhestand nähern, in Panik geraten, dass sie nicht genug gespart haben.

Deshalb ist es viel besser, es sich zuerst zur Gewohnheit zu machen, sich selbst zu bezahlen. das bedeutet, dass du einen Teil jedes Gehaltsschecks automatisch in einem Rentenvertrag oder einem Sparkonto deponierst. Sobald du hierfür einen Dauerauftrag eingerichtet hast, solltest du der Versuchung, dieses Geld auszugeben, widerstehen und gleichzeitig deine Ersparnisse erhöhen, damit du für die Zukunft gerüstet bist.

4. Zu hohe Verschuldung

Ob es sich um eine Hypothek, ein Auto-Darlehen oder eine Kreditkartenrechnung handelt –mit zu viel Schulden kannst du dir in mehrfacher Hinsicht schaden. Erstens kann das deine Kreditwürdigkeit beschädigen, sodass es teurer für dich wird, dir in der Zukunft Geld zu leihen. Zweitens kann es eine Belastung für deine begrenzten finanziellen Ressourcen darstellen, wodurch du mit anderen Verpflichtungen in Rückstand gerätst und – du hast es erraten – immer weiter in dieses Loch fällst.

Was ist da eine bessere Idee? Halte deine Schuldenlast auf einem Minimum. Nimm eine Hypothek auf, die niedriger ist als was du dir leisten könntest, und finanziere das kostengünstigste Fahrzeug, das deine Bedürfnisse erfüllt. Genauso wichtig ist es, niemals mehr von einer Kreditkarte abzubuchen, als du dir leisten kannst, wenn die Rechnung fällig wird. Kreditkartenzinsen können geradezu lähmend sein und sie zu vermeiden hilft, deine Geldprobleme auf einem Minimum zu halten.

5. Impulskäufe tätigen

Wenn du dazu neigst, Dinge spontan zu kaufen, befindest du dich in guter Gesellschaft. Schätzungsweise 84 % der Amerikaner fallen regelmäßig Impulskäufen zum Opfer, und obwohl das damit eindeutig eine gängige Angewohnheit ist, kann es deinen Finanzen wirklich schaden. Natürlich ist es schwierig, ungeplante Einkäufe zu vermeiden, wenn jedes Mal, wenn du in den Laden gehst oder du dich auf einer Online-Shopping-Seite anmeldest, ein unwiderstehlicher Deal wartet. Aber du kannst der Impulskauf-Falle ausweichen, indem du die 24-Stunden-Regel befolgst.

Es ist ganz einfach: Wann immer du den Drang verspürst, etwas vor Ort zu kaufen, zwing dich dazu, 24 Stunden zu warten, bevor du den Kauf durchführst. Wenn du nach dieser Zeit feststellst, dass es sich lohnt, den Artikel zu kaufen, dann tu es (vorausgesetzt, du kannst es dir leisten). Aber die Chancen stehen auch nicht schlecht, dass deine anfängliche Begeisterung sich inzwischen etwas gelegt hat und du feststellst, dass es besser wäre, dein Geld zu sparen oder es für wichtigere Sachen zu verwenden.

Wenn es um das Gefühl der finanziellen Sicherheit geht, kann ich dir nur einen Rat geben: Halte dich fern von den oben genannten Gewohnheiten und mit etwas Glück bekommst du deine Finanzen in den Griff, bevor du es überhaupt gemerkt hast.

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