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Politikers beste Freunde: Draghi und Hitler

Gastautor: Bernd Niquet
15.09.2018, 13:00  |  1165   |   |   

Die Bundesrepublik Deutschland steht vor riesigen Herausforderungen und heftigen Zerreißproben. Hier seien einmal nur zwei genannt:

 

(1) Aufgrund des Ungleichgewichts von zu viel alten und zu wenig jungen Menschen droht uns der finanzielle Kollaps. Sparen wäre also angesagt.

 

(2) Der ungehinderte Zustrom von Flüchtlingen droht das Land zu zerreißen. Eine Begrenzung wäre daher angesagt.

 

Doch was passiert? Es passiert genau das Gegenteil. Es werden mit vollen Händen die Sozialausgaben herausgegeben. Und eine wirksame Begrenzung der Flüchtlingszahl findet nicht statt.

 

Das alles wäre so nicht möglich, gäbe es nicht Mario Draghi und Adolf Hitler.

 

(1) Ohne die Nullzinspolitik der EZB, die die Kosten für die Bundesschuld dramatisch reduziert hat, wäre es überhaupt nicht möglich, weiterhin so ungehindert Geld auszugeben.

 

(2) Hätte es Adolf Hitler nicht gegeben, gäbe es keine Nazikeule. Dann könnte man die Menschen, die sich gegen eine weitere unkontrollierte Zuwanderungen wenden, nicht als Nazis beschimpfen. Dann müsste man auf sie hören und auf ihre Bedenken eingehen.

 

Doch so geht es weiter und weiter. Mit Nullzinspolitik und Nazikeule rettet sich die Politik derzeit noch über die Runden.

 

Die Frage ist nur, wie lange das noch so geht?

 

Ich fürchte, nicht mehr allzu lange.

 

Einerseits wünsche ich mir, dass wir trotz des Irrsinns dieser Verhaltensweise ewig so weitermachen können, andererseits wünsche ich mir einen Umschwung.

 

Doch ich habe mächtig Angst davor. Denn dann wird es fürchterlich.

 

Wir alle leben momentan von geborgter Zeit und auf einer Zeitbombe.

 

 

 



3 Kommentare

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Kommentare

Na ja, der Beitrag (und auch die Kommentare hier) klingen für mich recht Deutschland-bezogen.

Aber gerade bei den zwei Sachen ist doch Deutschland nicht unbedingt das Haupt-Sorgenkind, heute, oder?

Bei den Schulden ist es am deutlichsten: Kein Land wird in der Welt mehr dafür geprügelt als Deutschland, dass es eben "zu wenig" Schulden machen würde. Die Probleme haben wir hier doch ganz klar in Italien, Griechenland, Spanien, Portugal... Die Lösung ist nicht noch sparsamer sein in Dt, sondern in den genannten Ländern muss sich was ändern.

Bei den Flüchtlingen bin ich auch ein großer Kritiker des Fehlers von AM in 2015, insbesondere im Verprellen der Europäischen Nachbarn. Aber wie sieht es denn heute aus? Wer leidet unter zu hohem Flüchlingszustrom? Deutschland etwa? Ich denke, Italien, Spanien, Griechenland, diese Länder leiden unter hohem Flüchtlingszustrom, da muss man was machen und macht auch was. Das Problem des Zustroms ist doch auch gar nicht mehr das Größte in Deutschland, oder?

Sieht man nicht genau an den Themen dieses Artiikels, dass eben gerade die deutsche Nabelschau hier deplatziert ist, Herr Niquet???
... Die Frage ist nur, wie lange das noch so geht?

Ich fürchte, nicht mehr allzu lange. ...


Für mich ist es eine Hoffnung. Aber ich fürchte, die wird sich nicht erfüllen.

Sehr gut beschrieben ! Und mutig.
(es ist ein Trauerspiel, dass heutigentags Mut dazu gehört, seine Meinung zu sagen.)
perfekt beschrieben- alle sind Nazis die nicht uneigenschränkt hinter AM stehen.
Die Medien giessen noch fleißig Öl ins feuer und der Aufschrei einiger besorgter Bürger wird ignoriert.
Lasst uns lieber wieder die AFD kritisieren und heile Welt spielen.

Dieser Fachkräftemangel der, zur Zeit noch, unser Land regiert gehört entsorgt ohne eine Ausnahme.

Danach wird wieder angefangen für das eigene Land Politik zu machen und nicht für diese f...ing EU.

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