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Royal Dutch Shell Neuer Schwung muss her

16.09.2018, 10:41  |  1878   |   |   

Die Aktien des Ölkonzerns befinden sich seit Wochen in einer ausgeprägten Konsolidierung. Dabei würde das fundamentale Umfeld unserer Meinung nach durchaus ein höheres Kursniveau hergeben. Vor allem die hohen Ölpreise bieten dem Konzern starke Rahmenbedingungen. Zudem wird dem Aktionär mit vergleichsweise hohen Dividenden und einem milliardenschweren Aktienrückkaufprogramm sein Engagement „versüßt“.

Sollte es Brent C.O. gelingen, das Widerstandscluster im Bereich von 80,0 US-Dollar aufzubrechen, wäre das womöglich auch die entscheidende Initialzündung für die Aktie des Ölmultis, ihre Konsolidierung zu beenden. 

Lesen Sie auch unserer Kommentierung „BRENT C.O. - Neues Kaufsignal winkt“

Im Rahmen der Veröffentlichung der Q2-Daten Ende Juli gab RoyalDutchShell zudem bekannt, ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm starten zu wollen. Dieses ist mittlerweile angelaufen. Bis 2020 will das Unternehmen eigene Aktien im Wert von 25,0 Mrd. US-Dollar zurückkaufen. Das sollte den Aktienkurs genauso nach unten absichern, wie die hohen Dividenden. 

Um die charttechnischen Aspekte darzustellen, haben wir einen 3-Jahres-Chart auf Wochenbasis bemüht. Der langfristige Aufwärtstrend ist nach wie vor intakt. Ausgehend vom Bewegungshoch bei 27,5 GBP startete die Konsolidierung, die sich nach wie vor im Korsett einer bullischen Flagge (orange dargestellt) abspielt. Innerhalb dieser Flagge wurde das wichtige Supportniveau von 24,3 GBP und damit ein potentielles Konsolidierungsziel bereits erreicht. Eine weitere Unterstützungszone liegt im Bereich von 23,0/22,5 GBP. Auf der Oberseite hat die Aktie ein massives Widerstandscluster vor der Brust, das sich bis in den Bereich der Hochs erstreckt. Stärkerer Widerstand ist aus charttechnischer Sicht vor allem im Bereich um 26,0 GBP zu erwarten. 

Kurzum:  Aus fundamentaler Sicht steht unserer Meinung nach einer raschen Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung nichts im Wege; immer unter der Voraussetzung natürlich, dass die Ölpreise nicht doch noch nach unten wegkippen. Aus charttechnischer Sicht hat die Aktie jedoch noch ein hartes Stück Arbeit vor sich. Wichtig wäre der Ausbruch auf neue Hochs, um das Chartbild zu klären. 
 

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