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Anlegerverlag Aixtron: Der Langfrist-Chart macht vieles klarer

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
17.09.2018, 11:42  |  663   |   |   

Aixtron (ISIN: DE000A0WMPJ6) ziert heute Vormittag schon wieder den ersten Platz der TecDAX-Verliererliste.  Eine zeitweilige Beruhigung bei den Chip-Herstellern half nicht, die Aktie dieses Chipindustrie-Zulieferers zu stabilisieren. Die Bären drücken, drücken erfolgreich und haben, das zeigt dieser langfristige Chart auf Wochenbasis, ein klares Ziel: den Bereich zwischen 7,75 und 8,00 Euro.

Und das Ziel wäre in der Tat erreichbar, denn Aixtron liefert nicht wie z.B. Siltronic Güter, die zur unmittelbaren Produktion benötigt werden, sondern stellt Investitionsgüter bereit. Und Investitionen sind schneller auf der Streichliste, wenn sich die zuletzt deutlich verhaltener gesehenen Wachstumsperspektiven der Chiphersteller weiter eintrüben sollten. Verschobene oder gar stornierte Aufträge wären hier fatal, denn das Polster bis zur Rückkehr in die roten Zahlen ist bei Aixtron eben noch dünn … zwischen 2012 und 2016 operierte man in der Verlustzone, 2017 reichte es für ein Mini-Plus von sechs Cent pro Aktie.

 

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Derzeit steht die durchschnittliche Prognose der Analysten für 2018 noch um 23 Cent. Aber nicht wenige dieser Analysen sind schon älter. Ob die Analysten hier und heute noch so optimistisch wären? Die Investoren sind es zumindest nicht mehr – wenigstens diejenigen, die jetzt versuchen, die in diesem Wochenchart besonders gut erkennbare Toppbildung abzuschließen, indem sie die Aktie unter das bisherige Jahres-Verlaufstief von 9,79 Euro drücken – was intraday heute für kurze Zeit bereits der Fall war.

Was dieser Chart gut hervorhebt ist zum einen, dass Aixtron am Hoch 2018 genau auf Höhe einer in das Jahr 2010 zurückreichenden Widerstandszone abgewiesen wurde. Aber was vor allem bedeutsam ist, sind die Tiefs der Jahre 2016 und 2017: die lagen um drei Euro. Bis dorthin ist noch viel Luft. Und sollte die „Wette“, die die Leerverkäufer derzeit eingehen, nämlich die Erwartung, dass Aixtron in die roten Zahlen zurückkehren muss, aufgehen, wäre das eine Region, die zumindest mittelfristig durchaus wieder erreicht werden könnte.

Zunächst steht indes der Zielbereich 7,75/8,00 Euro im Raum, der sich aus einem markanten Zwischenhoch aus dem Sommer 2017 und dem Spätherbst 2015 zusammensetzt. Sollte Aixtron heute oder in den kommenden Tagen deutlicher unter 9,79 Euro schließen, wäre der Weg dorthin aus charttechnischer Sicht erst einmal frei … zumal die nächsten Quartalsergebnisse, die ggf. das Szenario der Bären torpedieren könnten, erst Ende Oktober anstehen.

 

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