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AfD zu Maaßen-Ablösung "Merkel hat Kritiker aus dem Weg geräumt"

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
18.09.2018, 18:50  |  3887   |  15   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die AfD hat die Entscheidung im Kanzleramt, wonach Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen sein Amt räumen muss, hämisch kommentiert. "Merkel hat einen weiteren Kritiker aus dem Weg geräumt. Nahles kann sich in der SPD als harter Knochen feiern lassen und Seehofer konnte wieder den Kopf aus der Schlinge ziehen", sagte AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel am Dienstagabend.

Damit sei "der nächste kritische Kopf rasiert, der auf die fatalen Folgen der Einwanderungspolitik aufmerksam gemacht hat", so Weidel. Ihr Kollege Alexander Gauland sagte: "Das hat schon autoritäre Züge und ist nicht Merkmal eines freiheitlichen Rechtsstaates." Am späten Nachmittag hatten sich die Spitzen von CDU, CSU und SPD darauf geeinigt, dass der bisherige Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz ins Bundesinnenministerium wechselt. Er soll dort Staatssekretär werden.


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Kommentare

Ich werde AFD wählen, denn die anderen Parteien machen Nebensächlichkeiten zum Thema und machen sich so lächerlich! Die vielen Einzelfälle der Morde werden versucht, jedesmal unter den Teppich zu kehren. Stattdessen ist es wichtiger frustrierte Linke und deren Mitläufer mit Konzerten und Partys unterhalten zu wollen, wo sie nebenbei sich scheinheilig an die Toten Wochen später erinnern! Das Schlimme ist, der Wahnsinn der Einwanderungspolitik, der Ausverkauf Deutschlands an die EU, usw. geht unter der Rechtsbrecherin Merkel und Konsorten weiter!
Die AfD ist doch nicht das Problem, sondern nur ein Symptom. Wenn die Altparteien die Probleme lösen, löst sich auch das Gespenst der AfD auf. Die Politiker in Berlin wollen die Probleme aber scheinbar nicht lösen, oder Sie können diese nicht lösen. Die Altparteien reden nur über die AfD, machen es aber nicht besser bzw lösen die Probleme, welche das Volk bedrückt. Dies ist ein Murks.
"Die Gewaltbereitschaft von Linksextremisten steigt in besorgniserregendem Maße an. Das hatte Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, noch im Juni dieses Jahres festgestellt. Der lange geltende Konsens in der linksextremistischen Szene, Gewalt gegen Personen abzulehnen, erodiere weiter.
Er lieferte auch Zahlen: Von 876 im Jahr 2012 auf 1.648 im Jahr 2017 sind linksextremistischen Gewalttaten in den vergangenen fünf Jahren angestiegen: eine Zunahme um 88 Prozent.
Kein Wunder, dass Linke wie Janine Wissler, Fraktionsvorsitzende der hessischen Linken, gar die Auflösung des Verfassungsschutzes fordern und gleich hinterherrufen: »Es lebe die Anti-Abschiebe-Industrie!“
Jetzt erfahren wir, dass die Regierungskoalition vor dem Bruch stand.
Es drohte eine Neuwahl - also die Befragung des Souveräns: des Wählers!
Das galt es natürlich zu verhindern.
Laut Umfragen wäre die Zustimmung zu Union und SPD weiter gesunken.
Lieber ein fauler Kompromiss, als Machtverlust.

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