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Aktien New York: Dow Jones Industrial legt trotz Handelssorgen weiter zu
Foto: Justin Lane - dpa

Aktien New York Dow Jones Industrial legt trotz Handelssorgen weiter zu

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
19.09.2018, 16:56  |  865   |   |   

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Dow Jones Industrial hat am Mittwoch an seine Vortagesgewinne angeknüpft. Der US-Leitindex rückte um 0,59 Prozent auf 26 402,74 Punkte vor und näherte sich damit weiter seinem Ende Januar erreichten Rekordhoch von knapp 26 617 Punkten. Die Anleger an der Wall Street zeigen sich weiter wenig beeindruckt vom eskalierenden amerikanisch-chinesischen Zollstreit.

Der marktbreite S&P 500 hingegen bewegte sich mit plus 0,06 Prozent auf 2906,11 Zähler kaum vom Fleck. Die Technologiewerte wiederum zeigten sich weiterhin schwankungsanfällig: Zur Wochenmitte fiel der technologiewertelastige Nasdaq 100 um 0,48 Prozent auf 7458,17 Punkte.

Die Anleger hätten auf die jüngste Zuspitzung des Konflikts gerne verzichtet, diese aber schon seit einiger Zeit erwartet, schrieb Analyst Craig Erlam vom Handelshaus Oanda. Zudem liege der Wert der betroffenen chinesischen Waren mit 200 Milliarden US-Dollar am unteren Ende der Erwartungen.

Unternehmensseitig stachen die Aktien von Praxair mit einem Kurssprung von fast 5 Prozent heraus. Der Gasekonzern und sein deutscher Branchenkollege Linde kommen einem Medienbericht zufolge in den USA einer Genehmigung ihrer milliardenschweren Fusion durch die Regulierungsbehörden näher.

Ein Konsortium aus dem deutschen Industriegasehersteller Messer und dem Finanzinvestor CVC Capital Partners stehe vor der Übernahme weiterer Geschäfte, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Kreise. Im Gespräch seien Aktivitäten im Wert von rund 200 Millionen Dollar. Damit versuchen die Unternehmen, die Bedenken der Wettbewerbshüter auszuräumen.

An der Dow-Spitze zogen die konjunktursensiblen Papiere des Baumaschinenherstellers Caterpillar um gut 2 Prozent an. Auch Bankwerte waren gefragt: So verteuerten sich JPMorgan und Goldman Sachs um jeweils rund 2 Prozent. Sie profitierten davon, dass die Rendite zehnjähriger US-Anleihen zuletzt wieder stabil über 3 Prozent lag. Dies weckte die Hoffnung auf höhere Erträge./la/tos

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