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Anlegerverlag Wirecard: Aufpassen, Hexentanz!

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
20.09.2018, 12:02  |  3012   |   |   

Jetzt sehen wir bei Wirecard (ISIN: DE0007472060) eine gefährliche Konstellation. Am Montag wird die Aktie zusätzlich in den DAX aufgenommen. Die großen Adressen, die die Aktie daraufhin haben müssen, weil sie den DAX nachbilden, dürften mehrheitlich bereits umgestellt haben. Und morgen ist der Abrechnungstermin für Optionen auf Indizes und Aktien an der Terminbörse. Zugleich hatte Wirecard ihren Sturmlauf vorerst beendet, kurz vor der runden 200 Euro-Marke, am oberen Ende eines im Mai etablierten Trendkanals. Es wirkt, als wäre das Kursziel für viele dadurch erst einmal erreicht.

Seit Monatsbeginn kommt es immer wieder zu schwachen Tagen mit kräftigem Volumen, dazwischen finden sich eher schmalbrüstige Gegenbewegungen. Die Aktie rutscht sukzessiv ab … und jetzt kommt auch noch dieser Abrechnungstermin. Hexentanz ist angesagt, nicht umsonst haben solche Termine den Spitznamen Hexensabbat. Aber das meiste spielt sich da im Vorfeld ab. Erratische Bewegungen, wie verhext wirkende Kurse, für deren Schübe in beide Richtungen man in den Nachrichten vergebens nach Argumenten sucht: Die Terminbörse tobt, bestimmt das Geschehen. Und das könnte dazu führen, dass man versucht, die Wirecard-Aktie, bei der die Mehrheit der Spekulanten am Optionsmarkt dem Trend entsprechend Long sein dürfte, dorthin zu drücken, wo kaum jemand sie zur Abrechnung erwartet: tiefer. Und …

 

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… womöglich deutlich tiefer. Denn die, die Optionen an die Trader verkauft haben, würden perfekt dastehen, würden die verkauften Call-Optionen überraschend wertlos verfallen. Man müsste keinen Gewinn auszahlen und hätte den damaligen Verkaufspreis als Reingewinn. Genau das scheint man zur Stunde zu versuchen, Sie sehen im Chart, dass Wirecard kurz vor Mittag aus dem steilen Juni-Aufwärtstrend nach unten ausgebrochen ist und das Zwischentief vom Monatsanfang unterschritten hat. Ziel wäre, wenn der Kurs nicht umgehend wieder dreht, die untere Begrenzung des Trendkanals um 167 Euro, das nächste Ziel darunter läge bei 158 Euro. Aber:

Wenn es sich hier nur um die Symptome des Hexentanzes handelt, kann dieser Druck kurzfristiger Natur, Anfang der kommenden Woche schon wieder über die Bühne sein. Aber Vorsicht, „kann“ muss man da dick unterstreichen. Solange Wirecard nicht über 185 Euro schließt und damit in den Juni-Aufwärtstrend zurückkehrt, ist ein Long-Einstieg ein heißes Eisen!

 

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