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USA Fed nähert sich weiter dem geldpolitischen Normalzustand an und stellt leicht restriktive Geldpolitik für 2020 und 2021 in Aussicht

Gastautor: Dr. Ulrich Kater
27.09.2018, 08:55  |  2926   |   |   

Die Fed hat beim Zinsentscheid gestern Abend erwartungsgemäß ihr Leitzinsband um 25 Basispunkte auf 2,00 % bis 2,25 % angehoben.

 

Sowohl die Änderungen im Statement als auch in den makroökonomischen Projektionen halten sich in Grenzen: Die Fed bezeichnet ihre Geldpolitik nun nicht mehr als akkommodierend. Erstmals haben die FOMC-Mitglieder ihre Projektionen für das Jahr 2021 abgebeben. Auch nach 2020 wäre demnach die Geldpolitik leicht restriktiv.

 

Jerome Powell wurde in der anschließenden Pressekonferenz zu möglichen Auswirkungen der aktuellen Handelskonflikte befragt. Diese scheinen sich seiner Einschätzung nach auf makroökonomischer Ebene weiterhin nicht auszuwirken.

 

Die derzeitige geldpolitische Langeweile kann sich durchaus noch zwei, drei Quartale fortsetzen. Spätestens mit dem Ende der Phase einer expansiven Geldpolitik im kommenden Jahr dürfte es wieder deutlich spannender werden.

 

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Dr. Ulrich Kater
Chefvolkswirt, DekaBank

Der promovierte Volkswirt war von 1995 bis 1999 im Stab der „fünf Wirtschaftsweisen“ für die Themen Geldpolitik und Kapitalmarkt verantwortlich. Seit 1999 hat er maßgeblich zum Aufbau der Volkswirtschaftlichen Abteilung der DekaBank beigetragen, ist seit 2004 Chefvolkswirt der DekaBank und übernahm 2006 den Vorsitz der Kommission Wirtschaft und Finanzen im Verband Öffentlicher Banken, den er bis heute innehat.

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