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Goldpreis: Das sind die Kursziele der Analysten

27.09.2018, 15:47  |  4194   |   |   

In den vergangenen Wochen haben etliche Analysten ihre Meinung zur künftigen Entwicklung des Goldpreises geändert. Wir fassen die Kursziele und Argumente der Researcher zusammen.

Viele Argumente für höhere Kurse

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Der Goldpreis hat in den vergangenen Wochen seine Talfahrt gestoppt. Zwar ist derzeit nichts von einer Rallye zu sehen, doch die Stimmung unter vielen Marktbeobachtern hat sich gewandelt. Denn von seinem Tief bei 1.165 Dollar je Unze konnte sich die Notiz deutlich emanzipieren. Nun handelt sie quasi den ganzen September über eng entlang der runden Marke von 1.200 Dollar je Unze. Das ist angesichts der rekordhohen Short-Positionen vieler Hedge Funds eine reife Leistung. Doch es gibt derzeit viele gute Argumente für höhere Goldpreise. Zum einen lenkt die Übernahme von Randgold durch Barrick Gold wieder das Interesse der Anleger auf Gold (siehe: Der Megadeal in Zahlen). Zum anderen aber spricht derzeit die Saisonalität für höhere Notierungen. Die Nachfrage aus Indien und China, den beiden größten Goldkonsumenten, hat deutlich angezogen. Und hinzu kommen natürlich die beiden Dauerargumente des Jahres 2018: die allgemeinen Aktienmärkte sind hoch bewertet und könnten vor einem Ende der seit der Finanzkrise anhaltenden Hausse stehen. Zum anderen sind die geopolitischen und konjunkturellen Risiken in Folge der neuen, aggressiven US-Handels- und Außenpolitik enorm gestiegen. Die wichtigste Rolle wird aber der Dollar spielen. Aufgrund seiner Stärke im Frühjahr musste der Goldpreis Federn lassen. Seit einigen Wochen befindet sich der Greenback aber im Rückwärtsgang und das hilft Gold auf die Sprünge. Sollte das explodierende US-Haushaltsdefizit stärker in den Fokus der Devisenanalysten geraten, könnte Gold vor einem wahrhaft goldenen Zeitalter stehen.

RBC wird bullisher

In Folge der Entwicklungen über den Sommer haben so manche Analysten ihre Einschätzungen für den Goldpreis geändert. Als durchaus „bullish“ kann man dabei die Royal Bank of Canada bezeichnen, die für 2019 einen Preis von 1.338 Dollar je Unze prognostiziert. Damit liegt sie oberhalb des Marktkonsens. Bereits im vierten Quartal erwartet die RBC allerdings den ersten Aufschwung. Als Durchschnittswert wird ein Goldpreis von 1.266 Dollar angenommen. Da müsste die Notiz also ab Oktober in Bewegung kommen. Noch etwas „bullisher“ sind die Researcher der RBC dagegen für den Silberpreis, der in diesem Jahr noch stärker als Gold verlor. Hier sehen sie die Notiz im kommenden Jahr bei durchschnittlich 16,50 Dollar je Unze. Das wären knapp 15 Prozent mehr als am heutigen Tage. So steht es jedenfalls im Quartalsausblick des kanadischen Instituts.

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