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Anlegerverlag Evotec: Das „Hot Potato“-Phänomen

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
02.10.2018, 16:12  |  1357   |   |   

Die Aktie des Wirkstoff-Forschungsunternehmens Evotec (ISIN: DE0005664809) gehörte zwischen Mai und Ende August zu den großen Überfliegern des TecDAX. Dann begann eine Konsolidierung, die sich zu einer waschechten, kräftigen Korrektur gemausert hat. Seit 24. September ist Evotec auch Mitglied des MDAX. Was aber bislang ebenso wenig zu helfen scheint, um die Käufer zu mobilisieren, wie der Umstand, dass die Perspektiven des Unternehmens kurz- wie mittelfristig hervorragend sind. Wo liegt das Problem?

Es dürfte daran liegen, dass diese Aktie, MDAX-Mitglied hin oder her, „klein“ genug in Bezug auf ihren Umsatz ist, um Opfer großer Adressen im Bereich der Leerverkäufer zu werden. Die Vehemenz, mit der Evotec Mitte September durchsackte, erinnert viele an den dramatischen Abverkauf der Aktie Anfang Oktober bis Anfang Dezember 2017, in dessen Verlauf sich der Kurs fast halbierte. Und auch, wenn das keiner Logik standhalten würde: Dass der Druck schon wieder im Frühherbst beginnt, mag vielen als schlechtes Omen scheinen. Evotec ist durch diesen Abwärtsimpuls zu einer heißen Kartoffel geworden, was heißt:

 

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Die Marktteilnehmer wissen sehr wohl, dass diese Aktie einem im Depot durchaus munden würde. Aber noch ist sie ihnen zu heiß. Jedenfalls solange, bis andere diese Kartoffel aus dem Feuer geholt haben, indem sie den Kurs aus der momentanen, wankenden Supportzone nach oben heraus lösen. Sprich: Irgendwer sollte, so sagt man sich, den Anfang machen, damit das Risiko kleiner ist, dann ziehe ich mit. Aber wenn alle so denken, passiert nichts … und diejenigen, die die Aktie Mitte September gedrückt haben, erkennen, dass die Unterseite der Handelsspanne durchlässig, sprich „weich“ genug ist, um einen erneuten Abwärtsschub zu generieren. Und dann würde es schnell wieder ungemütlich, denn:

Die nächste tragfähig wirkende und mittelfristig relevante Auffangzone läge zwischen 15,99 und 16,92 Euro, bestehend aus vier markanten Zwischenhochs der ersten Jahreshälfte und, wichtiger noch, der 200 Tage-Linie. Evotec zuckelt jetzt schon lange genug im Bereich des Juli-Hochs und der Mai-Aufwärtstrendlinie herum, ohne Zug nach oben zu bekommen, um fürchten zu dürfen, dass die Bären die Finger bereits über der Leerverkaufs-Taste haben. Evotec müsste mindestens aus der ganz kurzfristigen Handelsspanne nach oben heraus, mindestens über 19,50 Euro schließen, um ein Bild zu zeigen, das sie vom derzeitigen „Heiße Kartoffel“- Anstrich befreit. Vorher bleibe die Aktie auf der Long-Seite etwas für Trader, die Freude am Risiko haben und einkalkulieren, sich ggf. eben auch mal die Finger zu verbrennen.

 

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