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Aktien Asien: Nikkei gibt weiter nach - Kein Handel in Festland-China
Foto: Wu Hong - dpa

Aktien Asien Nikkei gibt weiter nach - Kein Handel in Festland-China

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
05.10.2018, 08:54  |  435   |   |   

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Angesichts der weiter zunehmenden Spannungen zwischen den USA und China haben die Anleger an den Börsen Asiens sich am Freitag zurückgehalten. So hatte US-Vizepräsident Mike Pence der chinesischen Führung vorgeworfen, gezielt gegen US-Präsident Donald Trump zu agieren. China wies dies als "ungerechtfertigt" zurück.

Zudem behalten die Investoren die zuletzt deutlich gestiegenen Renditen am Markt für US-Staatsanleihen im Blick. Höhere Zinsen könnten einerseits Aktien tendenziell unattraktiver machen. Zudem nähren sie Sorgen in puncto der Verschuldung von Schwellenländern, da deren Refinanzierung teurer wird.

Der Hang-Seng-Index der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong büßte zum Wochenschluss zuletzt 0,03 Prozent auf 26 615,07 Zähler ein. Für die endende Woche zeichnete sich damit ein Minus von mehr als 4 Prozent ab. An den chinesischen Festlandsbörsen fand feiertagsbedingt erneut kein Handel statt. In Tokio schloss der Nikkei 225 0,80 Prozent tiefer bei 23 783,72 Punkten.

Vor allem Technologiewerte erlitten teils herbe Kursverluste, weil sich Investoren über die Geschäfte chinesischer Hersteller - und damit auch deren Zulieferer - mit US-Kunden sorgen. So brachen die Aktien des Computerherstellers Lenovo in Hongkong um fast 15 Prozent ein.

Die Aktien des koreanischen Elektronikkonzerns Samsung hielten sich hingegen mit einem Plus von 0,22 Prozent vergleichsweise gut. Dank des robusten Geschäfts mit Speicherchips kann sich Samsung für das dritte Quartal 2018 auf einen operativen Gewinn in Rekordhöhe freuen./mis/jha/

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