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Drei angesehene Dividendenaristokraten, die jetzt günstig zu haben sind

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
06.10.2018, 09:41  |  743   |   |   

Auch wenn es im europäischen Raum bislang kaum welche gibt, besitzen Dividendenaristokraten eine gewisse Anziehungskraft. Schließlich stehen sie mindestens für ein Vierteljahrhundert kontinuierlich erhöhter Dividenden.

Diese beeindruckende Konstanz führt häufig dazu, dass viele Dividendenaristokraten Premiumbewertungen erhalten. Und dennoch gibt es vereinzelte Möglichkeiten, auch derart zuverlässige Ausschütter mit einem interessanten Discount zu erwerben. Schauen wir mal, welche das aktuell sein könnten.

Roche

Einer der wenigen aristokratischen Vertreter im europäischen Raum ist Roche (WKN: 855167). Hierbei handelt es sich um einen Hersteller von Diagnostikapparaturen sowie von Generika, Biosimilars und anderweitigen verschreibungspflichtigen Medikamenten – und das bereits seit über 100 Jahren.

Aus Dividendensicht interessant sind allerdings vor allem die letzten 31 Jahre. Denn das ist konkret der Zeitraum, in dem Roche seine Dividende Jahr für Jahr konsequent angehoben und sich inzwischen seit sechs Jahren einen Platz in den Reihen der Dividendenaristokraten gesichert hat.

Doch auch aus Dividendenwachstumssicht hatten Investoren innerhalb der letzten Jahre kaum etwas zu meckern. Auch wenn die letzten drei, vier Jahre eher gemächlich waren, hat sich die Dividende insgesamt seit der Zahlung für das Geschäftsjahr 2006 in Höhe von 3,40 Schweizer Franken auf nunmehr 8,30 Schweizer Franken mehr als verdoppelt.

Letzterer Wert entspräche bei einem derzeitigen Kursniveau von 243,70 Schweizer Franken übrigens einer Dividendenrendite von 3,40 %. Doch ich bin mir fast sicher, dass schon im nächsten Jahr wieder ein bisschen obendrauf gelegt wird.

Colgate-Palmolive

Ein zweiter interessanter Dividendenaristokrat mit einer ansprechenden Bewertung könnte Colgate-Palmolive (WKN: 850667) sein. Denn allein innerhalb der letzten zwölf Monate ist die Aktie von rund 63 Euro auf derzeit lediglich noch 56,16 Euro eingebrochen. Immerhin ein Absturz von mehr als 10 %.

Der Hersteller von Haushalts- und Verbrauchswaren – maßgeblich bekannt für seine Colgate Zahnpasta und Palmolive Wasch- und Pflegeprodukte – ist allerdings auch bereits seit einiger Zeit ein Mitglied im Club der Dividendenaristokraten. Seit inzwischen 55 Jahren erhöht der US-Konzern jedes Jahr seine Dividende. Damit könnte Colgate-Palmolive die Mitgliedschaft bereits zum zweiten Mal verliehen bekommen haben.

Aus Dividendensicht zahlte der Konzern zuletzt eine quartalsweise Ausschüttung in Höhe von 42 US-Cent an seine Anteilseigner aus. Bei einem derzeitigen Kursniveau von 64,92 US-Dollar entspräche das einer annualisierten Dividendenrendite von 2,58 %.

Etwas mager? Ja, vielleicht. Allerdings sollte ich wohl an dieser Stelle erwähnen, dass sich auch hier die Dividende innerhalb der letzten zehn Jahre verdoppelt hat.

AT&T

Doch falls du auf etwas mehr Dividendenrendite schielst, könnte unser letzter Dividendenaristokrat interessant für dich werden. Nachdem bei AT&T (WKN: A0HL9Z) der Aktienkurs nämlich innerhalb der letzten knapp zwei Jahre um rund ein Viertel eingebrochen ist, kann der amerikanische Telekommunikationsriese inzwischen wieder eine überaus hohe Dividendenrendite vorweisen.

Ganz konkret zahlt AT&T derzeit eine vierteljährliche Dividende in Höhe von 0,50 US-Dollar pro Aktie aus, was bei einem derzeitigen Kursniveau von 34,12 US-Dollar einer Dividendenrendite von 5,86 % entspricht. Wow!

AT&T erhöht seine Dividende übrigens bereits seit 35 Jahren in Folge und ist somit ebenfalls seit einiger Zeit ein Dividendenaristokrat. Dass hier innerhalb der letzten Jahre das Dividendenwachstum recht kurz gekommen ist und der Telekommunikationskonzern in den letzten Jahren lediglich die Pflichterhöhung angestrebt hat, kann man ihm wohl angesichts der mehr als üppigen Dividendenrendite verzeihen.

Dividendenaristokraten mit Discount …

… sind eigentlich eine Supersache. Man bekommt hohe Ausschüttungszuverlässigkeit zu einem günstigeren Preis. Was will man eigentlich mehr?

Nichtsdestoweniger sollte man natürlich ein Auge darauf haben, weshalb die einzelnen Aktien einen Kursrückgang hinnehmen mussten. Denn eines sollte man auch bei dem historisch gesehen zuverlässigsten Dividendenaristokraten niemals vergessen: Der vergangene Lauf an konstanten Dividenden stellt keinen zwingenden Anspruch an zukünftige Zahlungen dar.

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