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Zinsen – spannende Entwicklung

Gastautor: Daniel Saurenz
08.10.2018, 07:00  |  376   |   |   

USA_Bank_SymbolCharts eigenen sich nicht nur zur Darstellung der aktuellen Kursverläufe, sondern bieten auch einen tollen Überblick über Entwicklungen und “Gesetze”. So kommt man, wenn man sich Aktienindizes auf 50 Jahre ansieht, nur zu dem Schluss, dass Aktien per se langfristig im Wert steigen. Blickt man auf die Zinsentwicklung geht der Trend genau in die andere Richtung. Das Zeitalter hoher Zinsen scheint vorbei. Wirklich? Bei den US-Bonds gab es zuletzt einen starken Rebound. Dazu blicken wir auf die Analyse von Jörg Scherer, HSBC. Den Daily können Sie hier abonnieren. 

Eine höhere Rendite als eine US-Anleihe bietet Beispielsweise ein Capped-Bonus auf die Telekom. Die TR39KB ist zwar riskanter als ein US-Bond, mit 22 Prozent Puffer kann man jedoch beruhigt schlafen.

10-JÄHRIGE RENDITE USA (MONTHLY) : KREUZWIDERSTAND GENOMMEN

An dieser Stelle haben wir in Bezug auf die 10-jährige Rendite USA immer wieder die Bedeutung des Kreuzwiderstands bei 3,03 % bzw. 3,04 % hervorgehoben. Zur Erinnerung: Auf diesem Niveau fällt der seit Anfang der 1980er-Jahre dominierende Baissetrend mit dem Zinshoch vom Jahreswechsel 20013/2014 zusammen. Das jüngste Verlaufshoch bei 3,23 % „lüftet“ diesen Deckel und ist gleichbedeutend mit dem höchsten Stand seit Sommer 2011. Ganz grundsätzlich müssen für den Techniker zwei Bedingungen erfüllt sein, um von einer nachhaltigen Trendwende nach oben sprechen zu können: 1. Der Bruch eines übergeordneten Abwärtstrends und 2. die Ausprägung einer unteren Umkehr. Beide Ausgangsvoraussetzungen sind im Fall der 10-jährigen Rendite USA lehrbuchmäßig erfüllt (siehe Chart). Die Bedeutung der beschriebenen Weichenstellung kann also gar nicht überschätzt werden. Per Saldo markieren nun die Hochpunkte aus den Jahren 2009 und 2010 bei rund 4 % das nächste Anlaufziel. Um die Gefahr eines Fehlausbruchs auf der Oberseite gar nicht erst aufkommen zu lassen, gilt es in Zukunft den o. g. ehemaligen Kreuzwiderstand nicht mehr zu unterschreiten.
Disclaimer: Wir weisen darauf hin, dass HSBC für die Platzierung dieses Beitrags bezahlt und auch die genannten Produkte ausgewählt hat. Darüber hinaus stellt Feingold Research Produkte von HSBC in ihren Publikationen und Beiträgen vor.


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