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RWE Aktie weiter unter Druck

09.10.2018, 14:11  |  803   |   |   

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster hat am vergangenen Freitag einen Rodungsstopp im Hambacher Forst veranlasst, das macht der Aktie des Energieversorgers RWE nach wie vor schwer zu schaffen. Die Prognose für die Energieproduktion wurde gesenkt, zeitgleich sprach das Unternehmen noch eine Gewinnwarnung aus. Ein Trostpflaster bleibt im Konzern allerdings, für diesen weiter wurde von einem Umweltunternehmen eine Summe von einer Million Euro geboten.

Technisch weitere Verluste möglich

Technisch wurde die Aktie sprichwörtlichen der Luft zerlegt, denn in den letzten vier Handelstagen verlor der Konzern 15,6 Prozent an Wert, schloss allerdings seine Aufwärtskurslücke aus März dieses Jahres mit einem Rückfall unter das Niveau von 18,00 Euro. Doch zu den Jahrestiefs aus Februar bei 14,70 Euro ist der Weg noch lang, erst in diesem Bereich verläuft der zuvor verlassene langfristige Abwärtstrend und könnte erst an dieser Stelle für eine nachhaltige Stabilisierung sorgen. Bis dahin können Short-Positionen noch bare Münze ins Depot spülen.

Zwischenerholungen für Short-Einstieg nutzen

Ausgehend von den recht eingetrübten wirtschaftlichen Aussichten für das Unternehmen könnte sich ein Short-Einstieg durchaus noch lohnen, entweder unterhalb der heutigen Tagestiefs von 17,63 Euro, oder aber nach einer kurzfristigen Erholungsbewegung zurück an 19,00 Euro. Das Ziel in beiden Fällen liegt bei grob 15,00 Euro, mit einer kleineren Gegenreaktion muss jedoch um 16,50 Euro gerechnet werden. Egal, für welche Strategie sich der Anleger entscheidet, über das zeitlich unbegrenzte Unlimited Turbo Short Zertifikat (WKN: CP1M7D) können alle Parteien von einem Rückfall der Aktie profitieren, aus dem Stand heraus wäre eine potenzielle Renditechance von bis zu 170 Prozent möglich.

Verlustbegrenzung oberhalb von 19,20 Euro ansetzen

Eine leichte Aufhellung des bisher sehr bärischen Chartbildes würde sich hingegen bei Kursnotierungen oberhalb von 19,00 Euro einstellen. Dann könnte RWE zurück bis in den Bereich der 200-Tage-Durchschnittslinie bei derzeit 20,13 Euro (fallend) zulegen, spätestens um 20,80 Euro dürfte aber wieder Schluss mit steigenden Notierungen sein. Einen echten Durchbruch würden Bullen aber erst oberhalb von 23,00 Euro für sich entscheiden können.

RWE (Tageschart in Euro)

Tendenz:
Chartverlauf

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 18,13 // 18,70 // 19,00 // 19,36 // 19,80 // 20,00 Euro
Unterstützungen: 17,63 // 17,29 // 16,83 // 16,58 // 16,44 // 16,10 Euro

Strategie: Entweder jetzt oder nach Erholung einsteigen

Das durchaus angeschlagene Chartbild kann für ein direktes Short-Engagement herangezogen werden, allerdings müssen dann noch kurzfristige Erholungstendenzen in Richtung 19,00 Euro einkalkuliert werden. Defensiv ausgerichtete Investoren warten hingegen erst noch einen Rückläufer auf der Oberseite ab und gehen erst dann über das vorgestellte Unlimited Turbo Short Zertifikat (WKN: CP1M7D) in den Markt. Aus dem Stand heraus wäre damit eine Rendite von bis 170 Prozent zu erzielen, sofern die Verlaufstiefs aus Februar dieses Jahres um 14,70 Euro ohne nennenswerte Ausreißer auf der Oberseite angesteuert werden. Die Verlustbegrenzung sollte sich verständlicherweise noch ein Stück weit oberhalb des Widerstandes von 19,20 Euro aufhalten.

Strategie für fallende Kurse
WKN: CP1M7D Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 1,71 - 1,73 Euro Emittent: Citi
Basispreis: 19,30 Euro Basiswert: RWE
KO-Schwelle: 19,30 Euro akt. Kurs Basiswert: 17,70 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 14,70 Euro
Hebel: 10,86 Kurschance: + 170 Prozent
https://de.citifirst.com/DE/Produkte/Open_End_Turbos/RWE/CP1M7D/

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

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