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Anlegerverlag OSRAM als Fels in der Brandung?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
09.10.2018, 14:25  |  828   |   |   

Ausgerechnet OSRAM (ISIN: DE000LED4000) gehört am frühen Nachmittag zu den wenigen Aktien im MDAX, die gegen den schon wieder nach unten weisenden Trend im Plus liegen. Ausgerechnet OSRAM, die im ersten Halbjahr so brutal abverkauft wurde, nach gleich zwei Gewinnwarnungen, die die noch Ende des ersten Quartals positiven Gewinnperspektiven massiv eingedampft hatten. Wieso kaufen die Akteure ausgerechnet hier?

Das kann sehr gut genau an diesem gruseligen ersten Halbjahr liegen. Denn während man für den Gesamtmarkt immer nervöser wird, bisherige Kursraketen in Luftlöcher fallen, geht man hier davon aus: OSRAM hat „sein Fett“ schon weggekriegt. Da muss man nicht mehr damit rechnen, dass noch einmal negative Nachrichten kommen, dazu ist die Perspektive schon zu deutlich zurückgenommen worden. Und wer weiß, vielleicht entsteht daraus ja die Chance eines breiten Doppeltiefs nebst anschließender Wende. Solche Argumente sind durchaus nachvollziehbar. Aber es gibt keine Garantie, dass diese Hoffnungen sich auch erfüllen, denn:

 

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Auch, wenn die Gewinnprognose mehr als halbiert wurde, nach unten geht immer etwas, wenn etwas so richtig schieflaufen sollte. Dafür gibt es bislang keine Indizien, um das klarzustellen. Aber man kann es dennoch nie ausschließen. Und auf ein Doppeltief zu setzen, ist in diesem Stadium erst recht gewagt, denn Sie sehen in diesem Chart auf Wochenbasis: Der Kurs ist schon recht nahe am ersten Tief von 31,54 Euro. Da kann jederzeit ein neues Tief entstehen, die Chance auf eine Trendwendeformation erst einmal sprengen.  Und käme es dazu, läge die nächste markantere Unterstützung erst wieder knapp über 25 Euro. Man könnte sehr wohl darüber streiten, ob OSRAM dann nicht viel zu tief notieren würde, womöglich schon jetzt relativ „billig“ ist. Aber:

Wer hier aggressiv Short geht, schert sich mehr um die charttechnische Konstellation als um die Fundamentals. Was billig ist, kann noch viel billiger werden, lautet eine alte Börsenregel … und noch kann OSRAM das durchaus blühen. Um wirklich eine Trendwendeformation hinzubekommen, muss das Zwischenhoch dieses theoretisch möglichen Doppeltiefs überwunden sein. Und das liegt bei 41,77 Euro … ein weiter Weg. Also: Leichten Optimismus in allen Ehren, primär ist hier noch größte Vorsicht angebracht.

 

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