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Anlegerverlag Nordex: Das geben die Leerverkäufer nicht mehr aus der Hand

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
09.10.2018, 14:50  |  570   |   |   

Seit Monatsbeginn hat die Nordex-Aktie (ISIN: DE000A0D6554) in der Spitze bereits 17 Prozent abgegeben. Das sieht nicht nur wie ein defekter Fahrstuhl aus, das ist einer. Einer, auf den die Bären gezielt immer mehr Gewicht packen, damit er auch sicher weiter nach unten rauscht. Dass Nordex am letzten Donnerstag den nächsten Großauftrag verkünden konnte, führte nur dazu, dass die Aktie kurz anstieg, diesen Gewinn aber noch am selben Tag fast komplett wieder abgab und danach sofort weiter fiel. Und nachdem die Unterstützungen bei 8,31 und 8,17 Euro damit auch noch durchschlagen wurden, wäre der Weg in Richtung des bisherigen Jahres-Verlaufstiefs bei 6,86 Euro aus rein charttechnischer Sicht frei. Aber wieso drücken die Leerverkäufer, die „Bären“, so immens auf diese Aktie?

Es mag ein wenig zynisch klingen, aber es ist eben so: Weil sie es können. Weil derzeit nicht genug Anleger willens sind einzusteigen und diesen Bann der Bären zu brechen. Mehrfach wurde der Versuch, die wichtige 200-Tage-Linie zu überwinden, im August und September abgewiesen – und dann gaben die Käufer eben auf, die Leerverkäufer hatten freie Bahn. Und die Chance, das bisherige Jahrestief anzusteuern, im Idealfall zu durchbrechen, werden sie sich nicht aus der Hand nehmen lassen. Immerhin hätte man auf der Short-Seite zwei Argumente:

 

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Der Margendruck im Bereich der Windkraft ist hoch. Wer weiß, könnte man argwöhnen, wenn man die Sache pessimistisch sehen will (die Bären tun das natürlich), was trotz all der Großaufträge hängenbleibt. Womöglich reicht es trotzdem nicht, 2019 wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Und außerdem werden die überfälligen Förderprojekte im Bereich der Windkraft zwar jetzt seitens der Bundesregierung angegangen. Aber sie sollen in diesem Monat nur beschlossen werden. Die Ausschreibungen sollen erst 2019 beginnen. Und bis daraus Aufträge werden, die erledigt sind und Geld fließt, wird es 2020 … 2021 … oder noch später. Und wer weiß, vielleicht käme Nordex bei diesen Ausschreibungen dann nicht einmal zum Zuge!

Wenn die Kurse fallen, kann man mit solchen „schwarzen Gedanken“ leicht punkten und die Käufer dazu bringen, Nordex zu meiden wie eine heiße Kartoffel. Und dann steht den Leerverkäufern keine Gegenwehr entgegen, daher: Diese Aktie darf eigentlich höher notieren. Diese Aktie kann jederzeit nach oben drehen. Aber es kann eben auch anders kommen, das bisherige Tief bei 6,86 Euro angesteuert werden. Und noch, Stand hier und jetzt, ist Letzteres die wahrscheinlichere Variante.

 

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