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Gold seitwärts

Gastautor: Martin Siegel
10.10.2018, 08:31  |  993   |   |   

Der Goldpreis verbessert sich im gestrigen New Yorker Handel von 1.186 auf 1.189 $/oz. Heute Morgen zeigt sich der Goldpreis im Handel in Shanghai und Hongkong stabil und notiert aktuell mit 1.190 $/oz um 1 $/oz unter dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien geben weltweit nach.


Von der Weltfinanzkrise zum Crack-up-Boom (Katastrophenhausse)

Weltklimarat ruft die Politik zum schnelleren Handeln auf, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken.

Kommentar: Schön wäre nach den Konferenzen in Rio, Berlin, Genf, Kyoto, Buenos Aires, Bonn, Den Haag, Bonn, Marrakesch, Neu-Delhi, Mailand, Buenos Aires, Montreal, Nairobi, Bali, Posen, Kopenhagen, Cancun, Durban, Doha, Warschau, Lima, Paris, Marrakesch, Bonn und Katowice ein höheres Budget, um die nächste Konferenz wieder an einem schönen Ort und einem attraktiven Begleitprogramm durchführen zu können.

Weltweiter jährlicher CO2 Ausstoß erhöht sich in den 23 Jahren nach der ersten Klimaschutz-Konferenz 1992 bis 2015 um 49,4 %. In den 22 Jahren davor lag der Anstieg bei 45,1 %.

Kommentar: Das Engagement für den Klimaschutz wäre weitaus geringer, wenn der Veranstalter Telefonkonferenzen durchführen würde, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.


Die Edelmetallmärkte

Auf Eurobasis gibt der Goldpreis bei einem etwas leichteren Dollar nach (aktueller Preis 33.240 Euro/kg, Vortag 33.314 Euro/kg). Am 18.07.11 hat der Goldpreis die vorläufige Zielmarke von 1.600 $/oz nach einer zehnjährigen Hausse überschritten und wurde damit erstmals seit über 20 Jahren wieder fair bewertet. Durch Preissteigerungen und die Ausweitung der Kreditmenge hat sich der faire Wert für den Goldpreis mittlerweile auf 1.800 $/oz erhöht. Mit der anhaltend volatilen Entwicklung an den Finanzmärkten ist nach heutiger Kaufkraft ein Preisband zwischen 1.700 und 1.900 $/oz gerechtfertigt. Unter 1.700 $/oz bleibt der Goldpreis unterbewertet, über 1.900 $/oz (nach aktueller Kaufkraft) beginnt eine relative Überbewertung. Bei einem Goldpreis von über 1.800 $/oz können viele Goldproduzenten profitabel wachsen und die Goldproduktion insgesamt längerfristig erhöhen. Bei einem Goldpreis von unter 1.700 $/oz wird die Goldproduktion mittelfristig sinken. Wegen fehlender Anlagealternativen empfiehlt es sich, auch zum Beginn einer zu erwartenden Übertreibungsphase voll in Gold, Silber und in Edelmetallaktien investiert zu bleiben. Mit der zwischen Anfang 2011 und 2015 über mehrere Jahre negativen Berichterstattung wurden die schwachen Hände aus dem Goldmarkt vertrieben, so dass nach dem mehrfachen Ausverkauf mit einer längerfristigen stabilen und freundlichen Preisentwicklung gerechnet werden kann. In der kommenden Inflationsphase (Crack-up-Boom, Beschreibung in der Zeitschrift „Smart-Investor“, Ausgabe April 2009 (http://www.smartinvestor.de/pdf/Smart-Investor-4-2009-S-44-49.pdf) wird der Zielkurs des Goldpreises deutlich angehoben werden müssen.


Silber entwickelt sich seitwärts (aktueller Preis 14,39 $/oz, Vortag 14,40 $/oz). Platin verbessert sich (aktueller Preis 825 $/oz, Vortag 821 $/oz). Palladium verliert (aktueller Preis 1.070 $/oz, Vortag 1.079 $/oz). Die Basismetalle erholen sich um etwa 1,5 %. Der Ölpreis zieht an (aktueller Preis 84,90 $/barrel, Vortag 84,31 $/barrel)


Der New Yorker Xau-Goldminenindex verliert 1,6 % oder 1,1 auf 64,9 Punkte. Bei den Standardwerten fallen Agnico 4,1 % und Franco-Nevada 2,6 %. Bei den kleineren Werten geben Chesapeake 11,2 %, Pretium 11,1 % und Midas 8,1 % nach. Golden Reign verbessern sich 5,9 %, Lydian 4,9 % und Intern. Tower Hill 4,4 %. Bei den Silberwerten fallen Mandalay 14,8 % sowie Minaurum und Sabina jeweils 5,0 %. Silver Bear können sich 5,7 % und Americas Silver 5,0 % befestigen.


Die südafrikanischen Werte entwickeln sich im New Yorker Handel seitwärts. DRD gibt 0,8 % nach. Anglogold kann sich um 0,5 % befestigen.


Die australischen Goldminenaktien entwickeln sich heute Morgen schwächer. Bei den Produzenten fallen Medusa 4,6 % sowie Doray und Alkane jeweils 4,4 %. Bei den Explorationswerten gibt Emmerson 4,3 % nach. Legend können 5,3 % und Gascoyne 4,1 % zulegen. Bei den Metallwerten fallen Gindalbie 5,9 %, Highlands 4,4 % und Lynas 4,3 %.


Stabilitas Fonds

Der Stabilitas Pacific Gold+Metals Fonds (A0ML6U) verliert 0,2 % auf 100,24 Euro. Der Fonds wird heute durch die Kursrückgänge der Doray (-4,4 %), Silver Lake (-3,8 %) und Asanko (-3,5 %) belastet und dürfte parallel zum Xau-Vergleichsindex nachgeben.

In der Monatsauswertung zum 30.09.18 verliert der Fonds 1,1 % und entwickelt sich damit parallel zum Xau-Vergleichsindex, der um 1,6 % nachgibt. Seit dem Jahresbeginn kann sich der Fonds mit einem Verlust von 11,0 % gegenüber dem Xau-Vergleichsindex (-20,9 %) gut behaupten. Seit Auflage des Fonds im April 2007 setzt sich der Fonds mit einem Verlust von 3,2 % vom Xau-Vergleichsindex (-48,6 %) deutlich ab. Das Fondsvolumen erhöht sich trotz der Kursverluste bei kleineren Zuflüssen von 58,3 auf 60,0 Mio Euro.

Verlust im Jahr 2013: 62,9 %
Gewinn im Jahr 2014: 4,6 %
Gewinn im Jahr 2015: 38,5 % (bester Goldminenfonds)

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