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Anlegerverlag Dialog Semiconductor: Die Gefahrenzone ist erreicht

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
10.10.2018, 14:44  |  656   |   |   

Bis hierhin und nicht weiter!? Sollte die Aktie des Chipherstellers Dialog Semiconductor (ISIN: GB0059822006) den jetzt fast erreichten Kurslevel 16,50/17,00 Euro unterschreiten, würde die Korrektur zu einem neuen Abwärtsimpuls. Und es wäre verwegen, blind darauf zu setzen, dass diese Zone schon halten wird. Das würde sie in einem positiven Marktumfeld wohl. Aber wir haben kein positives Marktumfeld.

Jetzt geht die Angst um. Wobei manch einer nicht so recht versteht, wieso … bzw. wieso ausgerechnet jetzt. Aber es ist eher die Regel denn die Ausnahme, dass lange verdrängte Risiken irgendwann eben doch die Zuversicht aushöhlen. Und da jeder, der all die Risiken zuletzt monatelang ignoriert hat, sehr wohl weiß, dass die existieren, können auch schon leichte Rücksetzer die Lawine der Verkäufe derer auslösen, die erst aussteigen wollten, wenn es „die anderen“ auch tun. Und was die Chipindustrie angeht weiß man eben: Wenn die Befürchtungen zutreffen, dass das Wachstum hier seinen Zenit erreicht hat, können die Gewinne bei diesen so konjunktursensiblen Unternehmen sehr schnell erodieren. Also geht man in die Defensive. Die Bären werden mutiger, die potenziellen Käufer, die bei x oder y eigentlich ganz bestimmt einsteigen wollten, streichen ihre Einstiegslimits und warten lieber mal ab. Und dann wäre da noch Dialogs „Schicksals-Linie“:

 

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Dass diese Aktie Anfang Oktober dynamisch an die 200-Tage-Linie heranlief, dort aber ebenso dynamisch nach unten drehte, ließ zweifellos einige Augenbrauen nach oben gehen. Denn an diesem wichtigen gleitenden Durchschnitt hatte der Kurs seit Anfang September mehr als einmal abdrehen müssen. Da, so scheint es, verteidigen die Bären aktiv ihre Stellungen. Und das erfolgreich. Also bleibt ein erneuter Anlauf aus … und die kippende Zuversicht am Gesamtmarkt erledigte den Rest.

Wenn Dialog die Supportzone 16,50717,00 Euro bricht, ist der Weg aus charttechnischer Sicht nach unten frei. Dann würde die Aktie nicht mehr abrutschen, weil man das alte Gerücht aufkocht. Großkunde Apple könnte fortan eigene Chips bauen. Dann würde Dialog Semiconductor abrutschen, weil man fürchtet, dass die Zeit der umsatz- und Gewinnzuwächse vorüber ist. Und es sieht derzeit so aus, als könnte den Bären das gelingen.

 

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