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11.10.2018, 08:15  |  261   |   |   

Marktüberblick

Die Erholung des Vortages erwies sich für den Deutschen Aktienindex als Strohfeuer. Am Mittwoch ging es kräftig abwärts und sogar auf ein neues Jahrestief. Mit einem Minus von 2,21 Prozent rutschte der DAX auf 11.712,50 Punkte und bildete nur knapp darunter mit 11.712,27 Punkten ein neues Jahrestief aus. Das Handelsvolumen via Xetra und Börse Frankfurt betrug rund 5,218 Mrd. Euro und lag damit deutlich oberhalb des Durchschnitts. Die Talfahrt des DAX wurde von den restlichen liquiden europäischen Indizes prozentual nicht überboten. Somit beanspruchte der DAX am Mittwoch die rote Laterne für sich. Europas Leitindex EuroStoxx50 schloss mit einem Minus von 1,65 Prozent bei 3.266,90 Punkten. Mit einem Minus von 0,79 Prozent beendete der Züricher SMI den Handelstag prozentual mit dem besten Ergebnis der liquiden Märkte bei 8.892,88 Zählern. Der Internationale Währungsfonds korrigierte die globalen Wachstumsaussichten für 2018 und 2019 nach unten. Für Deutschlands Kunden Nr. 1 – China – könnte das BIP in 2019 aufgrund des Handelskriegs um 1,9 Prozent fallen. Die USA könnten hier mit einem Rückgang von 0,9 Prozent zu rechnen haben, so der IWF. Gemäß des IWF-Finanzmarktstabilitätsberichts sind die Risiken an den Finanzmärkten gewachsen. Auch die WTO äußerte sich zum Thema Handelskrieg und geht im schlimmsten Fall von einem um 17,5 Prozent reduzierten globalen Handelsvolumen und einem um 1,9 Prozent belasteten globalen BIP aus. Für Deutschlands Exporteure sind dies insgesamt schlechte Nachrichten. Die Bundesregierung senkte am Mittwoch in ihrer Konjunkturprognose für das Jahr 2018 das BIP von 2,3 Prozent auf nun 1,8 Prozent recht deutlich herab. Am Nachmittag wurden die US-Erzeugerpreise für den September erwartungsgemäß mit einem Plus von 0,2 Prozent publiziert. Auch die US-Aktienmärkte fielen kräftig. Der Dow Jones verlor 831,83 Indexpunkte und schloss mit einem Minus von 3,15 Prozent bei 25.598,74 Punkten. Der NASDAQ100 crashte zum Handelsschluss um 4,44 Prozent auf 7.044,50 Punkte und der S&P500 verlor 3,29 Prozent auf 2.785,68 Punkte.

Am Donnerstag stehen bereits vorbörslich französische Verbraucherpreise für den Monat September an. Im weiteren Verlauf werden um 09:00 Uhr spanische Verbraucherpreise für den September und um 13:30 Uhr das EZB-Sitzungsprotokoll der Sitzung vom 13. September 2018 publiziert. Aus den USA werden zeitgleich um 14:30 Uhr die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Realeinkommen für den September und die Verbraucherpreise für den September ausgewiesen. Um 17:00 Uhr werden schließlich noch die wöchentlichen EIA-Rohöllagerbestandsdaten zur Veröffentlichung an. Von der Unternehmensseite standen bereits am Morgen Quartalsergebnisse der deutschen Konzerne Südzucker und Gerresheimer zur Veröffentlichung an. Aus den USA werden Quartalsberichte unter anderem von Delta Air Lines und Walgreens Boots Alliance erwartet. Mit Spannung wird der Börsengang von Knorr Bremse wartet.



Ausblick DAX

Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte brachen am Donnerstag dramatisch ein. Der Nikkei225 verlor rund 1.000 Indexpunkte. Die US-Futures notierten während der asiatischen Handelszeit tief im Minus. Die ersten DAX-Indikationen lagen bei 11.477 Punkten.

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex kommt nicht zur Ruhe. Am Mittwoch ging es für den DAX kräftig abwärts und sogar auf ein neues Jahrestief. Zum Xetra-Schluss notierte der deutsche Leitindex mit einem Minus von 2,21 Prozent bei 11.712,50 Punkten. Die nächsten Ziele auf der Unterseite könnten aufgrund des Zwischenhochs vom 01. Dezember 2015 bei 11.430,38 Punkten in Kombination mit dem Verlaufstief des 17. Januar 2017 bei 11.425,14 Punkten zu ermitteln sein. Ausgehend vom letzten Verlaufstief des 11. September 2018 bei 11.865,47 Punkten bis zum Zwischenhoch des 21. September 2018 bei 12.458,30 Punkten, wären die nächsten Widerstände bei 11.725/11.865 und 12.005 Punkten abzuleiten. Die Unterstützungen wären bei 11.639/11.499 und 11.412 Punkten in Betracht zu ziehen.


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