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Aktienmärkte gehen in die Knie - Belastungsfaktoren schlagen durch

Gastautor: Gregor Kuhn
11.10.2018, 10:25  |  588   |   |   

Verkaufspanik wo man hinschaut. Die Korrekturwelle an der Wall Street sorgte auch in an den fernöstlichen Börsen für massive Abgaben. 

Die Sorge vor steigenden US-Zinsen im Zuge einer zusehends restriktiveren Geldpolitik des Federal Reserve nebst einem weiterhin festgefahren Handelskonflikt zwischen den USA und China haben die internationalen Aktienmärkte fest im Griff. In der alten Welt kommen noch die Risiken eines ungeordneten Brexits sowie eines Comebacks der Schuldenkrise angesichts ambitionierter Neuverschuldungspläne Italiens hinzu. Entsprechend pessimistisch fiel der jüngste Konjunkturausblick des Internationalen Währungsfonds für die Weltwirtschaft und die wichtigsten Industrienationen aus. 

Dieses Portfolio an Belastungsfaktoren lässt Investoren nun die Reißleine ziehen. Der deutsche Leitindex schloss zur Wochenmitte stattliche 2,2 Prozent im Minus. Die Wall Street weitete ihre Verluste nach hiesigem Handelsschluss noch aus. Dow Jones (minus 3,2 Prozent), S&P (minus 3,3 Prozent) und Nasdaq (minus 4,1 Prozent) verloren massiv an Boden. In der Folge ging auch der japanische Nikkei mit einem fulminanten Abschlag von 3,9 Prozent aus dem Handel. Denkbar schwache Vorgaben für den Börsentag hierzulande, die es im frühen Geschäft zunächst einmal einzupreisen gilt. Bei aktuell 11.555 Punkten präsentiert der Dax ein Minus von 1,3 Prozent. 



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