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Indizes Panik an den Börsen - wie geht es weiter im DAX und DOW?

Gastautor: Samir Boyardan
12.10.2018, 18:39  |  780   |   |   

Trotz hoher Volatilität ist es umso wichtiger einen kühlen Kopf zu bewahren. Auf welche charttechnische Marken jetzt zu achten ist, erfahren Sie hier!

Nun geht es um die 11.400 Punkte-Marke im DAX + +

Lange konnte sich der DAX oberhalb der runden psychologischen Marke um 12.000 halten. Die Nachfrage nach höheren Kursen scheint aktuell völlig auszubleiben. Immer wieder wurde aus charttechnischer Sicht das Februartief um 11.700 als wichtige Unterstützung benannt. Für den DAX kam es dann knüppeldick im gestrigen Handelsverlauf. Nach dem wir die Marke um 11.700 nach unten verlassen haben, wurde ein regelrechter Abverkauf in Richtung der zweiten, wichtigen Unterstützung um 11.400 ausgelöst.

Sollte sich der DAX weiterhin oberhalb der Marke um 11.400 stabilisieren, rechne ich mit einer stärkeren Erholung für die kommenden Handelstagen und Wochen in Richtung der Marke um 12.300 Punkte. Doch Vorsicht! Ein Bruch der Marke um 11.400 könnte die aktuelle Korrektur unmittelbar weiterhin fortsetzen und Ziele in Richtung um 10.500 ausdehnen.


DOW JONES - Übernehmen ab jetzt die Bären das Zepter?

Auch die US-Börsen wurden in den letzten Handelstagen stärker in den Sc

hwitzkasten genommen und von den Bären stärker attackiert. Alleine der DOW JONES verlor gut 2.000 Punkte in wenigen Handelstagen. Auch die Technologie Börse Nasdaq verlor gut 10% von ihrem letzten Verlaufshoch um 7.700 Punkte.

Ist die Rally nun vorbei??

An erster Stelle sei gesagt - Panik war noch nie ein guter Ratgeber! Das nach so einer gigantischen Rally, gerade in den letzten Wochen und Monaten, etwas Luft aus dem Ballon genommen wurde, ist mehr als legitim. Eine Korrektur bei den US Börsen war somit mehr als überfällig gewesen!

Wie geht es nun weiter? Charttechnisch erwarte ich hier ebenfalls eine stärkere Gegenbewegung in Richtung der 26.600er Marke. Das letzte Bewegungstief im gestrigen Handelsverlauf um 24.900 konnte „vorab“ relativ gut abgefangen werden, da unmittelbar um diese Marke her rum auch die 200 Tagelinie notiert. Erst Schlusskurse unter 24.900 wären als sehr kritisch zu bewerten. Mit Bruch dieser Marke könnte ein weiterer Dominoeffekt ausgelöst werden und das erwartete Korrekturziel um 24.220 anvisiert werden.

Mit den besten Grüßen aus Frankfurt

Samir Boyardan
Freier Analyst/Marktexperte
Brokerhaus XM
www.xm.com



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