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Depotgebühren, Fondskosten, Transaktionskosten So sparen Anleger alle Gebühren beim Fondskauf

16.10.2018, 12:47  |  33548   |   

Viele Anleger ärgern sich über hohe Fonds- und Depotgebühren. Mit dem Service von FondsDISCOUNT.de lassen sich solche gängigen Kosten allerdings ganz einfach sparen. Thomas Soltau, Vorstand der wallstreet:online capital AG, erklärt, wie dies funktioniert.  

wallstreet:online: Herr Soltau, Sie sind Vorstand der wallstreet:online capital AG, einem BaFin-lizenzierten Finanzdienstleister. Bei der obigen Überschrift werden die meisten Anleger denken „klar… Marketingaktion, zeitlich befristet oder nur für Neukunden“. Stimmt das?

Thomas Soltau: Das denken vor allem die Kunden, die noch bei den klassischen Banken, Sparkassen und Volks- & Raiffeisenbanken ihre Depots führen. Dort sind es die Kunden gewohnt, Ausgabeaufschläge von in der Regel fünf Prozent zu zahlen und nochmal zusätzlich eine Depotgebühr. In manchen Fällen sogar noch zusätzlich Kauf- und Verkaufsgebühren von bis zu einem Prozent. 

Wir bieten jedoch bereits seit dem Jahr 2005 ein Online-Konto und -Depot an, bei dem die Anleger auf die gesamte Produktpalette von Investmentfonds – aktuell mehr als 20.000 Produkte – keinen Ausgabeaufschlag, keine Depotgebühren und keine Kosten für den An- und Verkauf bezahlen. Das ist keine zeitlich begrenzte Marketingaktion, sondern unser Produkt.

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wallstreet:online: Wie machen Sie das, wie finanziert sich Ihr Unternehmen? 

Thomas Soltau: Wir sind Finanzdienstleister. Wir erhalten von der Depotbank eine sogenannte Bestandsprovision und geben uns damit zufrieden. Diese Gebühr wird von nahezu allen Investmentfonds aus der Managementfee an die jeweiligen Depotbanken gezahlt – also auch an die Sparkassen und Volksbanken, sodass diese zusätzlich Einnahmen verzeichnen können, die ein Kunde erst bei genauerem Hinsehen entdeckt

wallstreet:online: Ist diese Idee neu?

Thomas Soltau: Nein, das ist seit Jahrzehnten das Geschäftsmodell. Die Depotbanken erhalten diese sogenannte Bestandsprovision und zusätzlich berechnen sie ihren Kunden Transaktionskosten, Depotgebühren und zum Großteil beim Kauf zusätzlich einen Ausgabeaufschlag in Höhe von meist fünf Prozent des Anlagebetrages. 

wallstreet:online: Das heißt, die Banken verdienen doppelt? 

Thomas Soltau: Nein, sogar oft dreifach: Ausgabeaufschlag plus Depotgebühr plus oftmals Kauf- und Verkaufsgebühren. Dass es so ist, ist den meisten Anlegern aber nicht bewusst, was der Gesetzgeber wiederum kritisch sieht. Es wird seit Jahren darum gerungen, dass die Banken den Kunden gegenüber alle Gebühren ausweisen. Denn bisher konnten die meisten Kunden nur die Gebühren sehen, die sie direkt bezahlen. Seit Jahresanfang müssen die Banken nun jedoch dank der sogenannten MiFiD 2-Richtlinie auch alle Einnahmen aus Bestandsprovisionen ausweisen. Das wird dazu führen, dass viele Kunden erstmals wahrnehmen, was die Bank eigentlich verdient. 
Wir verzichten mit FondsDISCOUNT.de bereits seit 2003 als einer der ersten Anbieter vollständig auf den Ausgabeaufschlag und sind Pioniere in diesem Bereich. Die klassischen Banken hingegen tun sich damit sehr schwer und können aufgrund ihres großen Kostenapparates nicht darauf verzichten.

wallstreet:online: Gibt es irgendeinen Nachteil, wenn ein Kunde seine Fonds über FondsDISCOUNT.de kauft? 

Thomas Soltau: Nein, es gibt keinerlei Nachteile, sondern im Gegenteil nur einen enormen Kostenvorteil! Sie müssen sich vorstellen, dass Sie bei der klassischen Fondsanlage fünf Prozent Ausgabeaufschlag bezahlen, das heißt, nur 95 Prozent Ihres Investments gehen tatsächlich in das Asset, das sie kaufen wollen. Das drückt extrem auf die Rendite.

Die Online-Banken zu denen wir vermitteln sind große in Deutschland ansässige Banken, wie comdirect, ebase oder DAB Bank. Sie erhalten dort den gleichen Fonds, wie Sie ihn auch mit Ausgabeaufschlag bei Ihrer Hausbank kaufen können. Das Produkt ist exakt identisch. Der Einlagensicherungsfonds ist identisch, wobei dieser bei Sondervermögen wie Investmentfonds, Aktien und ETFs ohnehin nicht relevant ist. Kurz gesagt: Sie erhalten über unseren Service schlicht und einfach das gleiche Produkt – nur ohne Ausgabeaufschlag und ohne Transaktionskosten. 

wallstreet:online: Wieso lohnt sich dieses Geschäft trotzdem für Sie? Sie finanzieren damit immerhin ein Unternehmen von knapp 30 Mitarbeitern. 

Thomas Soltau: Wir sind durch und durch Discounter. Unser Ziel seit 2003 ist es, unseren Kunden alle gängigen Finanzprodukte zu den günstigsten Konditionen anbieten zu können. Wir beraten unsere Kunden nicht und wir unterhalten keine kostenintensiven Filialen. Dadurch können wir zu ganz anderen Konditionen arbeiten. 

wallstreet:online: Wer sind Ihre Kunden? 

Thomas Soltau: Unsere Kunden sind die klassischen Selbstentscheider, die genau wissen, welche Wertpapiere und Fondsanlagen sie kaufen wollen. Die Kunden erkundigen sich vor allem über das Internet, welche Produkte sie kaufen wollen und wo sie diese Produkte oder Assetklassen am preiswertesten bekommen. 
 
wallstreet:online: Was genau bieten Sie als FondsDISCOUNT.de Ihren Kunden? 

Thomas Soltau: Wir sind ein Vermittler. Wir fragen unsere Kunden welche Arten von Wertpapieren sie beabsichtigen zu kaufen und wie oft im Jahr. Je nach Anlageverhalten können wir den passenden Online-Broker vermitteln und dabei bessere Konditionen bieten, als am Markt üblich. 

Kunden, die beispielsweise ausschließlich Investmentfonds kaufen wollen, vermitteln wir als Depotbank FFB. Dort haben wir Konditionen für unsere Kunden, die bei null liegen: 
    - Null Euro Depotgebühren ab einem Volumen von 25.000 Euro
    - Null Euro Kauf & Verkaufskosten  
    - Null Euro Ausgabeaufschlag 
Das lässt sich nicht unterbieten und ist das billigstmögliche Angebot. Dieses Angebot haben wir in dieser Form bereits seit 13 Jahren.

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wallstreet:online: Wie viele Kunden hat FondsDISCOUNT.de? 

Thomas Soltau: Wir haben 18.000 Kunden, die wir bereits zu Online-Banken vermittelt haben. In der Summe haben diese Kunden bei uns ein verwaltetes Depotvolumen von knapp einer Milliarde Euro.

wallstreet:online: Beraten Sie Ihre Kunden auch, welche Fonds oder sonstigen Anlageprodukte der Kunde kaufen sollte?

Thomas Soltau: Nein, beraten wollen wir nicht. Wir ersetzen somit nicht den klassischen Anlageberater oder eine Vermögensverwaltung. Wir bieten jedoch über unsere Website zahlreiche Such- und Filterfunktionen mit denen unsere Kunden eigenständig nach passenden Fonds suchen können. 

wallstreet:online: Haben Sie auch Produkte für den klassischen Beratungskunden, der nicht auf eine Beratung verzichten möchte und wenn ja, wo liegt hier die Ersparnis für den Kunden? 

Thomas Soltau: Ja, natürlich bieten wir auch für solche Bedürfnisse Lösungen an. Beispielsweise können unsere Kunden unter www.loni.de ein Depot eröffnen, das aktiv von der DWS verwaltet wird, sodass der Kunde sich darum nicht mehr kümmern muss. Ähnliches können wir auch beispielsweise mit Solidvest aus dem Hause DJE Kapital oder mit Fundamental Capital anbieten. Hierüber erhalten die Kunden Zugang zu Online-Vermögensverwaltern und profitieren dabei natürlich wieder in Form von Ersparnissen ggü. der direkten Anlage bei dem Anbieter selbst. 

Herr Soltau, vielen Dank für diese Informationen!



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