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Ölpreise drehen in die Verlustzone
Foto: Ozgur Guvenc - 123rf Stockfoto

Ölpreise drehen in die Verlustzone

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
16.10.2018, 13:32  |  705   |   |   

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Dienstag gefallen. Nachdem die Preise am Morgen noch leicht gestiegen waren, drehten sie im Vormittagshandel in die Verlustzone. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete gegen Mittag 80,09 US-Dollar. Das waren 69 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur November-Lieferung fiel um 66 Cent auf 71,12 Dollar.

Am Ölmarkt rücken die Reserven in den USA wieder stärker in den Fokus. Am Abend werden Daten des Interessenverbands American Petroleum Institute (API) zur Entwicklung der Lagerbestände an Rohöl erwartet, am Mittwoch folgen die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung.

Zuletzt waren die US-Ölreserven drei Wochen in Folge gestiegen, zum Teil deutlich. Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank verwies auf die amerikanische Förderung von Schieferöl durch die Fracking-Technik, die unvermindert anhalte.

Am Ölmarkt bleibt der Konflikt zwischen den USA und dem führenden Opec-Land Saudi-Arabien wegen des bislang ungeklärten Verschwindens eines regimekritischen Journalisten im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul ein beherrschendes Thema. Nach Einschätzung des Rohstoffhändlers Hong Sungki vom koreanischen Finanzdienstleister NH Investment & Securities hat sich die Lage am Ölmarkt zuletzt wieder etwas beruhigt. Die Anleger hätten den Streit zwischen den USA und Saudi-Arabien aber weiterhin im Blick und würden zunächst abwarten./jkr/bgf/fba

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