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Nachrichtenquelle: flatex select
17.10.2018, 08:37  |  237   |   |   

Marktüberblick

Der sogenannte „Turn-around-Tuesday” machte seinem Namen wieder mal alle Ehre. Der Deutsche Aktienindex konnte am Dienstag nämlich kräftig zulegen und schloss mit einem Kursplus von 1,40 Prozent bei 11.776,55 Punkten. Die erste Kurslücke des Xetra-DAX (11.700,50 bis 11.712,27 Punkte) wurde am Dienstag geschlossen. Das Handelsvolumen via Xetra und Börse Frankfurt betrug rund 3,921 Mrd. Euro. Auch die restlichen europäischen Indizes erholten sich auf breiter Flur. Es gab nur grüne Vorzeichen soweit man blicken konnte. Europas Leitindex EuroStoxx50 gewann um 1,46 Prozent auf 3.257,34 Punkte hinzu. Den stärkten Kurszuwachs der liquiden europäischen Märkte konnte der Mailänder FTSE MIB verbuchen, der um 2,23 Prozent auf 19.717,83 Zähler anstieg. Die italienische Regierung sendete den Haushaltsentwurf am Dienstag nach Brüssel. Man darf gespannt sein, inwieweit dieser in den nächsten Tagen und Wochen in Brüssel zerpflückt und für nicht geeignet und vereinbar mit den geltenden Regeln abgestempelt wird. Von der volkswirtschaftlichen Seite wurde unterdessen eine Reihe von Daten veröffentlicht. Am Morgen enttäuschten die ZEW-Konjunkturerwartungen für den Monat Oktober für Deutschland und auch für die Eurozone gleichermaßen. Die Daten für Deutschland sackten auf ein Minus von 24,7 Punkten ab, die für die Eurozone auf ein Minus von 19,4 Punkten. Für Deutschland gingen die Analysten von einem Minus von nur 12,3 Punkten und für die Eurozone von einem Minus von 9,2 Punkten aus. Die US-Daten überraschten jedoch positiv, vor allem die US-Industrieproduktion, die um 0,3 Prozent anstieg, anstatt eines 0,2 Prozent prognostizierten Anstiegs. Die US-Kapazitätsauslastung wurde mit 78,1 Prozent nur leicht geringer publiziert, als mit 78,2 Prozent erwartet. Vor allem aber kam ordentlich Bewegung rund um die Bekanntgabe der jeweiligen Quartalsergebnisse der Dow Jones-Konzerne Goldman Sachs, Johnson & Johnson und United Health und von Morgan Stanley und BlackRock. Die US-Investmentbank Goldman Sachs übertraf deutlich die Schätzungen der Analysten und wies einen Quartalsgewinn von 6,28 US-Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 8,65 Mrd. US-Dollar aus. Morgan Stanley überraschte ebenso positiv und publizierte einen Quartalsgewinn von 1,17 US-Dollar bei einem Umsatz von 9,9 Mrd. US-Dollar. Der Dow Jones-Konzern Johnson & Johson veröffentlichte mit einem Gewinn je Aktie von 2,05 US-Dollar bei einem Umsatz von 20,3 Mrd. US-Dollar obendrein starke Zahlen. Auch der Dow Jones-Konzern United Health übertraf die prognostizierten Werte und wies einen Gewinn von 3,41 US-Dollar bei einem Umsatz von 56,6 Mrd. US-Dollar aus. Lediglich der US-Vermögensverwalter BlackRock überraschte zwar mit einem Gewinn je Aktie von7,52 US-Dollar positiv, blieb aber mit einem Umsatz von 3,58 Mrd. US-Dollar hinter den Prognosen zurück. An der Wall Street befeuerten diese Daten auch die drei US-Leitindizes, die durchweg immens zulegen konnten. Der NASDAQ100 gewann mit 2,94 Prozent auf 7.276,43 Punkte am meisten hinzu.

Am Mittwoch stehen um 10:30 Uhr Einzelhandels-, Erzeuger- und Verbraucherpreise für den September für Großbritannien und um 11:00 Uhr Verbraucherpreise für die Eurozone im September zur Veröffentlichung an. Aus den USA werden um 14:30 Uhr Baubeginne und Baugenehmigungen für de September erwartet und das FOMC-Sitzungsprotokoll um 20:00 Uhr.



Ausblick DAX

Die Vorgaben aus Europa und den USA ließen auch die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte überwiegend weiter ansteigen. Lediglich die festlandchinesischen Märkte in Shenzen und Shanghai fielen abermals zurück. Die US-Futures lagen in der asiatischen Handelszeit durchweg leicht im roten Bereich. Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 11.810 Punkten.

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex drehte am Dienstag kräftig auf und schloss mit einem Kursplus von 1,40 Prozent bei 11.776,55 Punkten. Der hier an dieser Stelle analysierte Kursverlauf vom Vortag bleibt vorerst maßgeblich für die weitere Ziele auf der Ober- und Unterseite. Es wäre also weiterhin der Kursverlauf vom letzten Zwischenhoch des 21. September 2018 bei 12.458,30 Punkten bis zum Jahresstief bei 11.459,08 Punkten heranzuziehen. Die Widerstände kämen bei 11.841/11.959 und 12.077 Punkten in Betracht. Die Unterstützungen wären bei den Marken von 11.695 und 11.459 Punkten, sowie bei den Projektionen von 11.224/11.078 und 10.843 Punkten ableitbar. Die erste Kurslücke (11.700,50 bis 11.712,27 Punkte) wurde am Dienstag geschlossen. Eine weitere Kurslücke (12.072,27 bis 12.103,55 Punkte) könnte noch ein zusätzliches Ziel auf der Oberseite darstellen.


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