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Mining: Die wichtigsten News der Woche auf einen Blick!

Nachrichtenquelle: Rohstoffbrief.com
19.10.2018, 12:38  |  1560   |   |   

Rohstoffbrief.com fasst jeden Freitag die wichtigsten Kurznews aus der Welt des Minings und der Rohstoffe kompakt zusammen. Zu den Themen heute zählen Schottland, der Elektroautomarkt, Barrick Gold, Rio Tinto, Norwegen, Südafrika, die Entwicklung der Lithium-Aktien, Kazatomprom, Peru, BHP Billiton und viele mehr.

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Schottland vor Bau der ersten kommerziellen Goldmine

Schottland ist einen Schritt näher an seiner ersten kommerziellen Gold- und Silbermine. Scotgold Resources teilte mit, dass man den letzten noch fehlenden Antrag bei den Behörden eingereicht hat. Das Unternehmen plant den Bau einer Untergrundmine mit einer Jahresproduktion von 23.500 Unzen Goldäquivalent und einem Minenleben von 17 Jahren. Der Kommune Tyndrum wird die Eröffnung 52 Arbeitsplätze bringen. Allerdings steht nach Erteilung der letzten Genehmigung noch die Finanzierung an.

Macquarie setzt Prognose für Elektroautomarkt hoch

Ermutigende Zahlen lieferte der September für die Elektroautoindustrie. Laut der Investmentbank Macquarie wurden in diesem Monat weltweit erstmals mehr als 200.000 E-Autos verkauft. In China wuchs der Markt um 74 Prozent, in den USA gar um mehr als 110 Prozent. Die australische Bank schätzt, dass der Anteil der Elektroautos an den Neuwagenverkäufen dieses Jahr auf 2,7 Prozent steigen wird. 2017 waren es lediglich 1,6 Prozent. Zudem nimmt auch die Größe der Batterien stetig zu, was die Nachfrage nach den sogenannten Batteriemetallen wie Kupfer, Nickel, Kobalt oder Lithium antreibt. Schon Anfang September hatte Macquarie seine Jahresprognose für den chinesischen Markt angehoben. Dort sollen 2018 erstmals mehr als eine Million elektrifizierte Fahrzeuge verkauft werden.

Barrick: Schlussstrich unter Pascua Lima-Debakel

Ein Gericht in Antofagasta hat Barrick Gold angewiesen, den chilenischen Teil des Projekts Pascua Lama zu schließen. Das Gold-Projekt liegt in den Anden im Grenzgebiet zwischen Argentinien und Chile. Es war bereits 2013 von Barrick auf „Hold“ eingestuft worden, da es Probleme hinsichtlich des Umweltschutzes, der Lizenzen, mit Einheimischen sowie hohen Entwicklungskosten gab. Der Gerichtsspruch wird als Schlussstrich gesehen. Barrick hatte kein ernsthaftes Interesse mehr an Pascua Lima.

Glencore streicht 420 Jobs in Hail Creek-Kohlemine

Glencore streicht die Mitarbeiterzahl in der Hail Creek-Kohlemine in Australien um 30 Prozent zusammen, 420 Jobs gehen verloren. Glencore hatte einen 82 Prozent Anteil an dieser Mine sowie von benachbarten Operationen erst im März von Rio Tinto für 1,7 Mrd. Dollar gekauft und sie dann einer Überprüfung unterzogen.

Südafrika: Goldproduktion sinkt deutlich!

Auch im August ist die Goldproduktion in Südafrika deutlich zurückgegangen. Laut Daten von Stats SA lag das Minus bei 15,5 Prozent gegenüber dem Vormonat. Auch über alle Rohstoffe hinweg ging die Förderung zurück, das Minus betrug 9,1 Prozent. Kupfer (-62,5 %), Eisen (-19,9 %) und Nickel (-18 %) zeigten die stärksten Ausschläge nach unten. Wir hatten die Hintergründe zum Abstieg des einst größten Goldproduzenten der Welt diese Woche bereits ausführlich beleuchtet: „Südafrika: Ist die Goldbranche schon am Ende?

Centerra verkauft Mongolei-Geschäft

Centerra Gold hat im Rahmen seines Umbaus das Mongolei-Geschäft für 35 Mio. US-Dollar an OZD Asia verkauft. Mit dem Erlös wolle man sich auf seine Vorhaben in Kanada und der Türkei konzentrieren, so CEO Scott Perry. In British-Columbia betreibt Centerra die Mount Milligan-Mine, in der Türkei baut man derzeit die Öksüt-Mine.

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Lithium-Aktien: Wann endet der Ausverkauf?

Der bekannte Analyst Peter Epstein hat sich die Lithium-Aktien vorgeknöpft und die Entwicklung der größten 30 Werte (nach Börsenwert) in den vergangenen zwölf Monaten analysiert. Das Ergebnis ist ernüchternd. Nach den Rallye-Jahren 2016 und 2017 ging es zuletzt kräftig bergab. Selbst die Riesen SQM und Albemarle haben rund ein Drittel von ihrem 12-Monatshoch verloren. Bei den kleineren Explorern sind die Verluste teilweise deutlich größer. Im Durchschnitt liegen die Lithium-Aktien 58 Prozent unter dem 12-Monatshoch. Die Frage ist, ob sich nun langsam das Sentiment ändert oder ob noch weitere Kursverluste bevorstehen. Zwar wächst die Nachfrage durch die Batteriehersteller dynamisch. Doch viele Investoren fürchten, dass es spätestens in zwei bis drei Jahren zu viel Lithium geben könnte. Tabelle via Peter Epstein (Twitter: @peterepstein2)

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