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dpa-AFX-Überblick UNTERNEHMEN vom 19.10.2018 - 15.15 Uhr

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
19.10.2018, 15:20  |  368   |   |   

ROUNDUP 2: Software AG legt zu - Vernetzungs- und Integrationssparte schieben an

DARMSTADT - Die Software AG kann zunehmend mit ihren Angeboten zur Vernetzung von Maschinen und mit Integrationssoftware punkten. Im dritten Quartal hat der zweitgrößte deutsche Softwarehersteller spürbar Boden gut gemacht, nachdem das bisherige Jahr eher holprig verlaufen war. Gegenüber dem schwachen Vorjahreszeitraum konnten die Darmstädter vor allem dank der wichtigen Lizenzverkäufe ordentlich wachsen, wie der im MDax notierte Konzern am Freitag in Darmstadt mitteilte.

ROUNDUP: Zulieferer SAF Holland hebt Umsatzausblick - Hohe Kosten in USA bremsen

LUXEMBURG/BESSENBACH - Der Nutzfahrzeugzulieferer SAF Holland rechnet dank brummender Geschäfte mit spürbar mehr Wachstum im laufenden Jahr. Allerdings drücken hohe Zusatzkosten in den USA auf den Gewinn, wie das im SDax notierte Unternehmen mit Sitz in Luxemburg am Freitag mitteilte. Bei der Rendite ist das Unternehmen deshalb nun pessimistischer. Unter Anlegern an der Börse kam daher nur kurz Freude auf.

Commerzbank schafft individuelle Boni weitgehend ab

FRANKFURT - Individuelle Boni soll es für die meisten Commerzbank -Mitarbeiter in Deutschland künftig nicht mehr geben. Von Januar 2019 an gilt für die etwa 20 000 außertariflich bezahlten Mitarbeiter des Instituts ein neues Vergütungsmodell, wie Personalchefin Bettina Orlopp dem "Handelsblatt" (Freitag) sagte.

IPO/ROUNDUP: Tech-Investor Primepulse rudert bei Börsengang zurück

MÜNCHEN - Der Technologie-Investor Primepulse will mit seinem Börsengang bis zu 135 Millionen Euro einstreichen. Die Preisspanne für die 5,75 Millionen Aktien einschließlich Mehrzuteilung reiche von 22 bis 27 Euro, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Entsprechend sei mit einem Platzierungsvolumen von 126,5 bis 155,3 Millionen Euro zu rechnen. Davon sollen Primepulse 110 bis 135 Millionen Euro als Bruttoemissionserlös zufließen. Das Geld will die Gesellschaft unter anderem für Zukäufe verwenden.

ROUNDUP: Reifenhersteller Michelin warnt vor Nachfragerückgang

PARIS - Der Reifenhersteller Michelin stellt sich im Jahresverlauf auf sinkende Umsätzen in Europa und China ein. Die Nachfrage nach Michelin-Produkten sei in Westeuropa wegen der neuen WLTP-Abgastests gesunken und in China belaste der schwächere Automarkt, erklärte das Unternehmen am Donnerstagabend bei der Vorlage seiner Erlöse aus den ersten neun Monaten.

ROUNDUP: DowDupont schreibt Milliarden auf Agrarsparte ab - Kurs bricht ein

MIDLAND/WILMINGTON - Nur knapp ein Dreivierteljahr vor der geplanten Abspaltung schreibt der US-Chemieriese DowDupont Milliarden auf seine Agrar-Tochter ab. Der Betrag belaufe sich auf rund 4,6 Milliarden US-Dollar (gut 4 Mrd Euro), teilte das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in einer Pflichtmitteilung an die Aufsichtsbehörde SEC mit. Begründet wurde das unter anderem mit gesenkten langfristigen Erwartungen bei Umsatz und Gewinn.

ROUNDUP: Kein Fortschritt bei Ryanair-Tarifgesprächen

FRANKFURT/BERLIN - Im Tarifkonflikt mit der irischen Fluggesellschaft Ryanair stehen die Zeichen weiter auf Konfrontation. Die Gewerkschaft Verdi setzte am Freitag in Berlin die am Vortag unterbrochenen Tarifgespräche für die rund 1000 Flugbegleiter in Deutschland fort. Sie machte aber ebenso wie die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) eine Lösung von Regelungen für den Standort Bremen abhängig. Diesen will Ryanair zum 5. November schließen. Das bedeutet den Wegfall von 90 Arbeitsplätzen.

Procter & Gamble schlägt sich besser als erwartet

CINCINNATI - Der weltgrößte Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (P&G) steckt die Effekte aus dem starken US-Dollar besser weg als erwartet. Im ersten Geschäftsquartal (Ende September) erzielte der Gillette-, Pampers- und Ariel-Hersteller wie im Vorjahr 16,7 Milliarden US-Dollar Umsatz. Analysten hatten sich im Schnitt aber auf einen Rückgang eingestellt.

ROUNDUP: Saudi-Arabien zweitbester Kunde deutscher Rüstungskonzerne

BERLIN - Trotz der Kriegsbeteiligung Saudi-Arabiens und der Menschenrechtslage dort war der Wüstenstaat in diesem Jahr bisher der zweitbeste Kunde der deutschen Rüstungsindustrie. Bis zum 30. September erteilte die Bundesregierung Exportgenehmigungen im Wert von 416,4 Millionen Euro für das Königreich, das derzeit wegen des Verschwindens des Journalisten Jamal Khashoggi unter massivem internationalem Druck steht. Nur nach Algerien wurden mit 741,3 Millionen Euro Rüstungslieferungen in größerem Umfang genehmigt.

Lkw-Zulieferer SAF Holland schraubt Umsatzaussichten hoch - Stahlpreise belasten

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