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Löhne SPD-Chefin schämt sich für schlechte Löhne von Altenpflegern

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
21.10.2018, 00:30  |  863   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles schämt sich angesichts der schlechten Löhne von Altenpflegern. Sie räume ein, selbst ein schlechtes Gewissen zu haben, sagte Nahles der "Bild am Sonntag". "Und ich finde, jeder Politiker muss da ein schlechtes Gewissen haben", so die SPD-Chefin.

Nahles kündigte an, mit Gesetzesänderungen des Tarifrechts höhere Löhne im Pflegebereich durchzusetzen. "Deshalb will ich für alle, die Dienstleistungen an Menschen erbringen, also Pflegekräfte oder Erzieher, einen Tarifvertrag Soziales", so die SPD-Politikerin. Noch in diesem Jahr beginne man, die gesetzlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Eine bessere Bezahlung sozialer Berufe soll auch helfen, den Absturz der SPD zu stoppen. "Wichtig ist, was den ganz normalen Menschen in ihrem täglichen Leben hilft: Politik für die vielen, nicht für die wenigen", so Nahles. Ganz oben auf der Agenda stünden endlich bessere Löhne und Arbeitsbedingungen für Erzieher und Pflegekräfte, so die SPD-Vorsitzende.


5 Kommentare

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Kommentare

das sollte sie sich auch...
schämen Frau Nahles, selbst immer bei den Diäten die Ersten sein, welche nach mehr schreien und dann oben drauf geht immer noch was, der dumme deutsche Michl schuftet ja dafür .....
im stillen Kämmerlein lacht sie darüber, wenn es um verlorene Wählerstimmen geht, wechselt sie schnell die andere Seite... nun sind die anderen Schuld..und sowas nennt sich Sozial Politikerin ??
* wohl eher Sozial Schmarotzer **
in Form Politik machend und sich vorrangig die Taschen selbst füllen ..
Merkwuerdig, dass Nahles auch Erzieher besserstellen will. Altenpflege ist ja doch eine ganz andere Taetigkeit.

Vielleicht weil Erzieher sich mit der typisch gruen-roten Berufsgruppe der Lehrer/Sozialarbeiter ueberschneiden, d.h. hier wird als Neben- oder Haupteffekt wieder die eigene Klientel beguenstigt.

Die groesste und mit dem Altenpflegeberuf wirklich eng verknuepfte Gruppe, Krankenschwestern, scheint dagegen leer auszugehen.

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