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Strom Bundesländer wollen Stahlindustrie vor höheren Klimakosten schützen

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
22.10.2018, 00:00  |  715   |   |   
Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) - Die deutschen Stahl-Bundesländer fordern, dass Bund und EU die Branche vor strengeren Umweltauflagen und höheren Stromkosten schützen sollten, um Zehntausende Arbeitsplätze zu sichern. Hiesige Stahlhersteller stünden vor "immensen Herausforderungen", heißt es im Abschlusspapier des Nationalen Stahlgipfels am Montag, über das die "Süddeutsche Zeitung" berichtet. Darin fordern die Länder, dass die EU der Stahlindustrie mehr CO2-Emissionsrechte kostenlos zuteilen sollte, um vergleichsweise klimafreundliche Werke in Deutschland zu stärken.

Der Preis der CO2-Zertifikate hat sich in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdoppelt, was der Industrie zusätzliche Kosten verursacht. Auch sollten Stahlhersteller "vollumfänglich" dafür kompensiert werden, dass Strompreise wegen der teureren Emissionsrechte steigen, heißt es in dem Papier. Im Kampf gegen die weltweiten Überkapazitäten der Stahlindustrie kritisieren die Bundesländer "unilaterale Maßnahmen einzelner Staaten". Dass US-Präsident Donald Trump die Zölle erhöhte, weil Stahlimporte die nationale Sicherheit der USA gefährden, sei "fragwürdig", heißt es in dem Papier. Neben Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Brandenburg wollen das Saarland, Hamburg und Bremen am Montag diese "Leitplanken der Stahlländer" beschließen. "Es geht jetzt darum, die Kräfte zu bündeln, um auf der politischen Ebene die Interessen der heimischen Stahlindustrie noch nachhaltiger vertreten zu können", sagte die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger der "Süddeutschen Zeitung".

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Kommentare

Jeder sollte sich vor Augen halten, auf welchen irrigen Annahmen die Energiepolitik teilweise beruht:

https://www.youtube.com/watch?v=N-0Md4WSe-g

https://www.youtube.com/watch?v=vMubByF332U

Mittlerweile steht eine ganze Industrie hinter falschen und absurden "Klimazielen".

Dazu werden Milliarden an "Klimaschutzgeldern" an Länder verschoben, die nichts für den

angeblichen "Klimaschutz" tun können.

Ist doch klar, dass diese Empfänger und die sogenannten "Klimaforscher" kein Interesse an der Aufdeckung dieser ursprünglich falschen Annahme vom "Klimakiller" CO2 und jetzt Klimalüge haben!
das "Klima" erzeugt aber keine Kosten ! (komische Überschrift) Es sind immer diese Räuber der "Klimaindustrie" die uns weismachen wollen wir hätten die Macht Gottes oder der Sonne und könnten sowas wie das Weltklima lokal in Deutschland oder gar in den einzelnen Bundesländern beeinflussen. Von diesem "Glauben" müssen bzw. sollten wir langsam loskommen und aufhören diese staatszersetzenden Fanatiker der links-grünen Parteien zu wählen.

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