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BASF und Norilsk Nickel planen europäische Akkufabrik

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Nachrichtenquelle: Shareribs
22.10.2018, 14:33  |  376   |   
Frankfurt 22.10.2018 - Seit Monaten suchen Europas Politiker nach Wegen, der chinesischen Dominanz bei Akkumulatoren für die E-Autos etwas entgegen zu setzen. BASF und Norilsk Nickel haben den Abschluss eines Liefervertrages für Nickel und Kobalt bekanntgegeben.

Während die Politik nach europäischer Expertise im Bereich der Produktion hochkapazitiver Akkumulatoren ruft, hat sich die Branche mit Investitionen in dem von China dominierten Sektor zurückgehalten. Einen ersten Schritt in Richtung mehr Unabhängigkeit meldeten am Montag BASF und Norilsk Nickel.

Die beiden Unternehmen haben einen Liefervertrag für Kobalt und Nickel unterzeichnet und wollen damit der höheren Nachfrage nach Akkus für die E-Autoproduktion Rechnung tragen.

Die von Norislk Nickel gelieferten Rohstoffe will BASF in der Produktionsstätte Harjavalta in Finnland verarbeiten. Diese soll sich bei einer Verarbeitungsstätte von Norilsk Nickel befinden und die europäischen Märkte versorgen. BASF teilte mit, dass die Anlage in Harjavalta Ende 2020 in Betrieb genommen werden und dann Akkus für rund 300.000 Fahrzeuge liefern soll.

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