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EUR/USD Euro unter Druck

22.10.2018, 14:39  |  696   |   |   

Die Gemeinschaftswährung bleibt gegen den US-Dollar unter Druck. Die Gründe für die anhaltende Schwäche sind vielschichtig. Während auf Euro-Seite die Themen Brexit, Italien und die laxe EZB-Zinspolitik dominieren, ist es auf US-Dollar-Seite vor allem die Spekulation auf weiter und hierbei womöglich schneller steigende Leitzinsen. Neue Nahrung erhielten diese Spekulationen durch das jüngste FOMC-Protokoll der Sitzung von Ende September, zuletzt veröffentlicht wurde.  

Der Blick auf das konjunkturelle Umfeld liefert ein ähnliches Bild. Auf der einen Seite dominierten trotz einiger Ausreißer noch immer vergleichsweise robuste US-Konjunkturdaten. Auf der anderen Seite gab es bei den eurorelevanten Konjunkturdatendeutlich mehr schwächere zu verkraften. Es bleibt dabei: Im Vergleich Euro vs. Dollar dürfte der US-Dollar weiterhin die Oberhand behalten. 

Eine nachhaltige Erholung des Euro kann nur mit einer (sich abzeichnenden) Zinswende in der Eurozone einhergehen. Mit einer ersten Leitzinsanhebung durch die EZB ist bei allem Optimismus wohl vor dem zweiten Halbjahr 2019 nicht zu rechnen; wobei gleichzeitig zu bezweifeln ist, dass die ganze Sache dann Fahrt aufnehmen würde. Bis dahin dürfte sich die Zinsschere zudem weiter zu Gunsten des Greenbacks öffnen…


Aus charttechnischer Sicht steht der Euro ebenfalls unter Druck. Das aus der Auflösung der bärischen Keilformation (rot) und dem Unterschreiten der 1,16er Marke resultierende Verkaufssignal wirkt noch immer nach. Nach der Ausbildung eines ersten Tiefs bei 1,145 US-Dollar scheiterte die anschließende Zwischenerholung jedoch bereits an der Marke von 1,16 US-Dollar, die damit ihre Relevanz nochmals erhöhte. Aktuell läuft bereits ein weiterer Test, um die Tragfähigkeit der 1,145er Marke abzuklopfen. 

Kurzum: Sowohl fundamental als auch charttechnisch steht der Euro unter Druck. Theoretisch bestünde nun die Chance zur Ausbildung eines kleinen Doppelbodens im Bereich von 1,145 US-Dollar. Doch solange die 1,16 US-Dollar nicht zurückerobert werden, bleibt das Ganze ein Muster ohne Wert. Wir bleiben dabei: Ein Test der 1,13er Marke (August-Tief) ist unserer Meinung nach noch immer nicht vom Tisch.  
 

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