DAX+0,20 % EUR/USD+0,18 % Gold+0,12 % Öl (Brent)+0,61 %

Politik AKK will mehr Frauen für die Politik gewinnen

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
22.10.2018, 17:52  |  1216   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat von ihrer Partei deutlich größere Anstrengungen gefordert, mehr Frauen für die Politik zu gewinnen. Das sei eine "Existenzfrage" für die CDU, sagte Kramp-Karrenbauer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Sie regte an, Verstöße gegen das bislang gültige Quorum in der Partei, nachdem jeder dritte Listenplatz mit einer Frau zu besetzen sei, zu sanktionieren.

"Es geht jetzt nicht darum, auf dem Parteitag das Quorum in Quote umzubenennen", so die CDU-Politikerin. "Es heißt zwar Quorum, aber für mich und viele andere in der Partei ist das eine Quote." Man müsse jetzt schauen, wie man mit Verstößen dagegen umgehe. "Es muss klar sein, dass das kein Kavaliersdelikt ist." Mit Blick auf ihre eigene Karriere sagte die Generalsekretärin der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung": "Ich habe meinen Eintritt in die Politik der Quote zu verdanken." Heute sage sie voller Stolz, dass sie eine Quotenfrau sei und ihre Chance genutzt habe, so Kramp-Karrenbauer. Zu einer verbindlichen Quote, wie sie etwa die Grünen haben, sagte Kramp-Karrenbauer darüber hinaus: "Eine Volkspartei funktioniert nach einem permanenten Quotensystem." Sie habe sich immer gewundert, dass "der Untergang des Abendlandes" immer nur bei der Frauenquote "herbeigesungen" werde. "Ich will nicht sagen, ich musste mich durchkämpfen, und jetzt müssen das die anderen Frauen auch", sagte die Generalsekretärin weiter. "Ich will, dass es für die Frauen die nach mir kommen, einfacher wird." Der Frauenanteil im deutschen Bundestag ist nach der vergangenen Wahl so niedrig wie seit knapp 20 Jahren nicht. Die AfD hat die wenigsten Frauen in ihren Reihen, es sind nur elf Prozent der Abgeordneten. Die CDU hat 21 Prozent. Auch unter den Parteimitgliedern sind die Frauen deutlich unterrepräsentiert: 26 Prozent weibliche Parteimitglieder hat die CDU, 21 Prozent die CSU.

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Kommentare

was die letzten Jahre mit Frauen Power in der Politik erreicht wurde,

sieht man an dem Boss * A. Merkel *

dann macht mal die Politik zu Herd und Küche ***

wir Männer gehen solange in die Kneipe ... Prost *
Salut,Frau AKK 47!Mein Vorschlag zur Erfüllung der Frauenquote,lautet:Ausnahmslos alle Überhangmandate an die Frauen,dann passt das!Der 598er Bundestag,der 180er bayerische Landtag und alle weiter folgenden Länderparlamente,sind aufgrund einer fehlenden Wahlrechtsreform aufgebläht bis geht nicht mehr!Der Rolli-Wolle hat vor ein paar Tagen erklärt,dass die Parteien sich nicht auf eine Wahlrechtsreform einigen konnten und wahrscheinlich auch nicht können!Dazu möchte ich anmerken:(auch schon mehrfach gesagt!):Wer den Sumpf trockenlegen will,darf nicht die Frösche fragen!
Merkel, Dreyer, Karrenbauer, VdL ....wie die entarteten Extremfeministinnen und Männerhasserinnen noch heißen. Wie lange will Mann sich das noch antun? Wie eröffnete mir einmal eine Psychiaterin im Rang eines Chefarztes: "Ich habe die Merkel-CDU gewählt, weil Merkel Männer so elegant abservieren kann" Hier lieg die eigentliche Ursache des deutschen Niederganges

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel