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Aktien Wien Schluss: ATX erleidet den fünften Verlusttag in Folge
Foto: Oliver Berg - dpa

Aktien Wien Schluss ATX erleidet den fünften Verlusttag in Folge

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
24.10.2018, 18:20  |  440   |   |   

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse geht am Mittwoch den fünften Tag in Folge mit Verlusten aus dem Handel. Enttäuschende Konjunkturdaten aus der Eurozone sowie Verluste beim Börsenschwergewicht Voestalpine zogen den ATX in die Verlustzone. Der österreichische Leitindex fiel um 2,32 Prozent auf 3050,47 Punkte.

Eine schwache Eröffnung der Wall Street in den USA trübte die Stimmung am Nachmittag ein. Dort war die Zahl der verkauften Neubauten im September unerwartet stark gesunken. Am Vormittag dürften vor allem schwache Konjunkturdaten aus der Eurozone die Börsenkurse belastet haben. Die vom Markit-Institut erhobene Stimmung der Unternehmen hat sich im Oktober weiter verschlechtert und den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren erreicht.

Außerdem will der Nationalrat die Kapitalbeschaffung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch Stärkung des Dritten Marktes erleichtern. In diesem Sinne wird nicht börsennotierten Gesellschaften die Verwendung von Inhaberaktien ermöglicht.

Bei den Einzelwerten legten die AT&S-Aktien 2,08 Prozent auf 19,66 Euro zu. Zwischenzeitlich stiegen sie sogar knapp auf ein Monatshoch von 21,60 Euro. Der steirische Leiterplattenhersteller hatte am Vorabend seine Umsatz- und Ergebnisprognose fürs laufende Geschäftsjahr 2018/19 erhöht.

Den Ausblick senken musste der Stahlkonzern Voestalpine, dessen Aktien mit einem kräftigen Abschlag von 8,86 Prozent auf 30,74 Euro reagierten. Das operative Jahresergebnis (Ebit) soll nun unter einer Milliarde liegen.

Do&Co bauten ihre Kursverluste auf ein Minus von 5,03 Prozent auf 75,60 Euro aus. Anleger scheinen sich uneinig zu sein, wie die Verlängerung der Kooperation mit der teilstaatlichen Fluglinie Turkish Airlines zu bewerten ist. Die Aktien waren am Vortag nach Bekanntgabe zwischenzeitlich auf 83,10 Euro gestiegen und hatten anschließend ins Minus gedreht. Die Zusammenarbeit finde "vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation" statt, hieß es.

Außerdem dürften sinkende Ölpreise die OMV-Titel in Mitleidenschaft gezogen haben. Die Aktien des Ölkonzerns fielen um 2,73 Prozent auf 45,20 Euro./mad/sto/APA/stw

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