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Volkswagen Vom Jammer- in den Macher-Modus: Kriegt VW-Boss Diess doch noch die E-Kurve?

25.10.2018, 14:30  |  2072   |   |   

Bei VW brennt noch Licht: Volkswagen will in Europa Giga-Batteriezellen-Fabriken mit koreanischer Hilfe bauen. Zudem treiben die Wolfburger die Entwicklung von selbstfahenden Autos voran - und wollen dazu eine Google-Tochter an Bord holen.

Das Volkswagen-Dickschiff scheint doch manövrierfähig zu sein. So bereite der VW-Konzern einen großangelegten Einstieg in die Batteriezellenproduktion vor, berichtet das "manager magazin". Dazu hole sich VW Hilfe vom koreanischen Konzern SK Innovation. Allerdings seien die Pläne noch nicht in trockenen Tüchern. Es gebe noch keine "finale Entscheidung". Die Verhandlungen seien noch nicht abgeschlossen, so das Wirtschaftsmagazin.

Nachdem Volkswagen-Chef Herbert Diess noch in der letzten Woche über einem "Feldzug gegen das Auto" mit "existenzbedrohenden Ausmaßen" geklagt hatte, scheint man jetzt in Wolfsburg vom Jammer-Modus in den Macher-Modus zu schalten. Der VW-Boss Diess stehe hinter dem Batteriezellen-Großprojekt, heißt es im Pressebericht. Diess wolle sich so unabhängiger von den großen koreanischen und chinesischen Batteriezellen-Herstellern machen, hieße es bei Volkswagen.

Volkswagen will 2025 rund drei Millionen Elektroautos pro Jahr verkaufen. Dazu werden viel mehr Batteriezellen benötigt. Branchenbeobachter sehen die Gefahr von Versorgungsengpässen. Bislang bestellt der VW-Konzern die Zellen vor allem bei den koreanischen Produzenten LG Chem und Samsung. SK Innovation, der potenzielle neue VW-Partner, ist der drittgrößte koreanische Hersteller von Batteriezellen.

Zudem sollen VW-Manager über eine Kooperation auf dem Feld computergesteuerter Autos mit dem US-amerikanischen Technologie-Unternehmen Waymo verhandeln. Waymo ist eine Tochter von Google. Beide Unternehmen seien an einer Zusammenarbeit interessiert.

Volkswagen kooperiert in dem Bereich bereits mit verschiedenen Unternehmen. Firmenchef Diess favorisiere aber eine Zusammenarbeit mit dem technisch stärksten Partner, heißt es in der Konzernspitze. Selbst eine Beteiligung an Waymo sei diskutiert worden. Sie gelte aber als zu teuer, berichtet Journalisten des "manager magazins".

Quelle:

manager magazin

 

Wertpapier
Volkswagen Vz


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