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Europa Holocaust-Forscherin sieht Ähnlichkeiten zwischen Trump und Hitler

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
27.10.2018, 10:39  |  3038   |  14   |   
Atlanta (dts Nachrichtenagentur) - Die US-Historikerin und Holocaust-Forscherin Deborah Lipstadt warnt davor, dass sich ein gefährlicher Populismus in Europa und den USA ausbreite. "Ich sehe einen hässlichen Populismus, dessen Hassrhetorik mich daran erinnert, wie die Nationalsozialisten in Deutschland an die Macht gekommen sind", sagt Lipstadt dem "Spiegel". Sie spricht von einem "ethnozentrischen", "irrationalen" Populismus, er nähre eine "gefährliche Stimmung".

In den USA wie in Teilen Europas gebe es "einen anhaltenden Angriff auf die liberale Demokratie und den Versuch, eine illiberale Demokratie zu schaffen, eine softe Variante der Diktatur". Die Politik des US-Präsidenten Donald Trump bezeichnet sie als "brandgefährlich", er untergrabe das Vertrauen in die demokratischen Institutionen, säe Zweifel an der Justiz und den Medien. Mitunter erinnere Trump an Hitler am Anfang seiner Macht, "das heißt aber nicht, dass alles, was zwischen 1933 und 1945 war, wieder passiert". Lipstadt ruft dazu auf, Lügen von Populisten mit Fakten zu entlarven. Auch mit der AfD müsse man sich inhaltlich auseinandersetzen. Die Aussage des AfD-Chefs Alexander Gauland, Hitler und die Nazis seien ein "Vogelschiss" in der deutschen Geschichte, nennt sie eine "Soft-Leugnung" des Holocaust. Dass sich etliche Juden in Deutschland nicht mehr trauten, mit Kippa auf die Straße zu gehen, bezeichnet Lipstadt als "bedrückend". Die Historikerin hatte im Jahr 2000 einen aufsehenerregenden Gerichtsprozess gegen den britischen Holocaust-Leugner David Irving gewonnen.


14 Kommentare

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Kommentare

Bullshit-Quatscher, passender Nick. Scherz:keks: wäre auch ok.

Sucht Euch eine Quelle aus, indem man nach "Trump lies" sucht.
Zitat von Paral: In Brasilien wird vorraussichtlich heute einer gewählt, der lügt wie Trump, .....

Wo, wann hat Trump gelogen?
Das ist wieder das Märchen das reihum gereicht wird und jeder Trump-Hasser wiederholt es einfach ohne Beweise zu liefern. Und wenn was vorgelegt wird, wird auch das wieder so lange zurecht gebogen bis es passt.
Ihr Trump-Basher seid erbärmliche Lügner.
:keks:
Das ist populisticher Quatsch, was sie da schreibt. Irgendwo kann man immer Ähnlichkeiten zwischen Personen feststellen. Man sollte sich davor hüten, daraus Schlüsse ziehen zu können, wie man dem begegnet.
Unser Adolf hatte Ansichten, die er vertrat. Dazu musste er nicht lügen. Er hat ziemlich deutlich gemacht, was er wollte. Wo bitte ist die Ähnlichkeit zu Trump? Adolf hat doch kein Chaos im Handeln verbreitet. Sogar der "Angriff" Polens auf das deutsche Rrrreich wurde inszeniert, damit ein künstlicher Wahrheitsgehalt vorhanden ist. Dafür sind die Bushs aber die Nachahmer mit dem inszenierten Angriff auf Kuweit und den Chemiewaffen. Also eher Ähnlichkeiten von Bush zu Adolf?

Was so aufrütteln sollte, dass Politik mit Behauptungen völlig losgelöst von Realität, viele Follower finden kann. Wir haben Internet, Presse, Fernsehen in unglaublicher Vielzahl; also nicht wie bei Adolf oder der Nachahmer Erdo versucht.

In Brasilien wird vorraussichtlich heute einer gewählt, der lügt wie Trump, sagt, was er vorhat wie Adolf und das Volk jubelt mehrheitlich. In der Folgenabschätzung ist das wohl weniger schlimm als die Korruption der zu wählenden Alternative. Wie bei der Trumpwahl. Auswahl zwischen Pest und Cholera (Ist nicht von mir).

Warum stellen die Parteien solche Kandidaten auf? Warum solche Minister wie Dobrinth, Scheuer, Seehofer? Das Volk wird ja nur gefragt, welche Alternative sie wollen. nicht wen sie wollen.

Der Vergleich Trump und Adolf hinkt gewaltig. Ähnlichkeiten sind rein zufällig gewollt. Charly Chaplin lag um Klassen näher an der Ähnlichkeit. :)
Trump ist wohl die ekelhafteste Ausgeburt eines Hetzers, die man sich vorstellen kann. Zum Glück hat er bei weitem nicht die Intelligenz eines Hitlers oder Stalins, schon gar nicht die von Putin.

Vor allem ist die USA nicht das Deutschland oder die Sowjetunion der 20er- und 30er-Jahre des letzten Jahrhunderts. Damals hätte er mit Genuss Andersdenkende und nach seinen Augen minderwertige Rassen beseitigen lassen können. Natürlich nur, wenn das nicht seinen Geschäften im Wege gestanden wäre.

Dass er ab und zu gute Entscheidungen trifft, ist mehr der heutigen, verkrusteten und untätigen Politikerkaste zuzuschreiben, die quasi handlungsunfähig komplett den Bezug zur Realität verloren hat. Ich sage nur Merkel. Sie deswegen mit Hitler zu vergleichen? Wie würde Rummenigge sagen: Geht's noch?
Und hat der Adolf nicht die Autobahnen gebaut? Da waren die KZs doch nur ein Vogelschiss dagegen. Würde Gauland sagen.

Man sollte schon etwas hinter die Fassade schauen. Und da sieht man leider nur einen moralisch verkommenen Narzissten. Wer das nicht erkennt, darf nicht auf Merkel schimpfen. Die merk(el)t auch nichts mehr.
@Fred Clever: Die Russen müssen sich auch nicht an Verträge halten. Aus westlicher Sicht sind die Russen sowieso immer die bösen Jungs. Zitat meines Geschichtslehrers "ja ja und die Russen fressen immer die kleinen Kinder". Die Amis sind aktuell die gefährlichste Nation der Welt. Denn diese haben ein erpressbaren Präsidenten mit Weltmachtsphantasien am Ruder.

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