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Goldpreis mit Rebound, Notenbanken füllen ihre Lager auf

Nachrichtenquelle: Rohstoffbrief.com
02.11.2018, 09:44  |  1377   |   |   

Der Goldpreis hat einen schönen Rebound hingelegt und treibt die Goldaktien in New York und anderswo an. Unterdessen haben die Notenbanken im September ihre Goldbestände kräftig aufgestockt.

Schöner Rebound beim Goldpreis

So viel Volatilität gab es beim Goldpreis schon lange nicht mehr. Noch vor zwei Wochen wurde intraday an der Marke von 1.240 Dollar je Unze gekratzt. Und dann ging es wieder steil bergab. Doch die Freunde des Edelmetalls mussten sich an Halloween nicht mehr gruseln, denn da startete ein schöner Rebound. Die Notiz zog vom Tief bei 1.211 Dollar wieder an und überschritt gestern deutlich die Marke von 1.230 Dollar. Somit notiert der Unzenpreis wieder stabil über der 100-Tage-Linie. Ob diese charttechnischen Marken derzeit jedoch eine große Rolle spielen, sei mit Blick auf die sprunghafte Entwicklung in Frage gestellt.

Notenbanken stocken Goldbestände kräftig auf

Fakt ist aber, dass die Notenbanken immer stärker auf die Käuferseite wechseln. Nach den offiziellen Zahlen haben sie im September zusamen 66,6 Tonnen Gold zugekauft. Die größten Käufe meldete Russland mit 37,8 Tonnen. Es folgen die Türkei (12,3t), Katar (4,7t), Polen (4.4t), Kasachstan (4t), die Mongolei (3.3t) und die Republik Kirgisien mit immerhin 200 Kilogramm. Zuvor hatte der World Gold Council für das dritte Quartal einen Anstieg der globalen Goldnachfrage um 0,6 Prozent auf 964,3 Tonnen gemeldet. Das klingt positiv, ist aber erst das dritte Mal seit Beginn der Aufzeichnungen, dass der Wert unter 1.000 Tonnen liegt. Gleichzeitig meldeten jedoch die weltweiten Goldproduzenten eine Rekordproduktion auf 875,3 Tonnen (+1,9%). Die Schwachstelle bleiben die Gold-ETFs, deren Holdings deutlich unter dem Wert der Vorjahre liegen. Das Anlagegeld fließt noch nicht so stark zurück.

Gold- und Silberaktien legen kräftig zu

Von dem wiedererstarkten Goldpreis können auch die Goldaktien profitieren. Australien präsentiert sich heute fast durchweg im grünen Bereich. In New York haussierte der XAU-Goldminenindex am Vorabend geradezu und konnte um 4,5 Prozent auf 67,2 Punkte zulegen. Bei den großen Produzenten stachen Barrick Gold (+6,1%), Goldcorp (#5,9%) sowie Kinross Gold (+5,9%) hervor. Auf der Silberseite profitierten beispielsweise Silvercrest (+10%) sowie Bear Creek (+9,4%) von einer besseren Stimmung. Dabei half sicherlich ein bullisher Kommentar von TD Securities. Analyst Bart Melek glaubt, dass Silber 2019 besser performen könnte als Gold. So erwartet die Bank einen Silberpreis von 17 Dollar je Unze zum Jahresende 2019. Heute Morgen notiert der Preis bei 14,73 Dollar.

Chancenreiche Goldexplorer

Von einer Wende zum Besseren sollten im kommenden Jahr auch Goldexplorer stärker proiftieren. So entwickelt Contact Gold (0,37 CAD | 0,25 Euro; US21074G1013) mehrere Projekte am berühmten Carlin-Trend in Nevada. Vor allem das Flaggschiffprojekt Pony Creek überzeugt mit guten Bohrergebnissen und neu entdeckten Goldzonen. Mit Goldcorp hat sich auch ein Major bei Contact eingekauft (siehe: Warum sich Goldcorp bei Contact eingekauft hat). In den kommenden Wochen sollten neue Bohrergebnisse veröffentlicht werden. Daneben sollte dann eine neue Ressourcenschätzung für mehr Bewegung in dem Wert sorgen. Die Aktie ist in den vergangenen Tagen mal wieder unter die 40 Cent-Marke gefallen, was in den vergangenen Monaten ein gutes Preisniveau zum Einstieg war. Einen ausführlichen Überblick zu Contact Gold erhalten Sie im Interview mit CEO Matthew Lennox-King.

Aktieninfo Contact Gold

ISIN: US21074G1013
Börsenkürzel (TSX-V): C
Aktienkurs: 0,37 CAD | 0,25 Euro
Börsenwert: 23,6 Mio. CAD
Ausstehende Aktien: 61.245.597
Voll verwässert: 63,7 Mio.
Hauptaktionäre: Waterton-Gruppe (37%), Goldcorp (15%), Insider (13%)

 

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