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Anlegerverlag ISRA Vision: Wende oder Short Squeeze?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
02.11.2018, 14:11  |  679   |   |   

Mit gut zehn Prozent Plus steht die ISRA Vision-Aktie (ISIN: DE0005488100) am frühen Nachmittag an der Spitze der TecDAX-Gewinner. Nachrichten: keine. Was treibt die Akteure, hier auf einmal so wild einzusteigen? Die vage, sehr vage Aussicht darauf, dass Trumps Sprüche über seine Erwartung, den Handelskrieg mit China Ende November beizulegen? Warum sollte das ausgerechnet ein Unternehmen, das optische Steuerungs- und Überwachungssysteme für sensible Produktionsprozesse herstellt, so beflügeln? Nein, es wirkt eher wie eine sogenannte „Short Squeeze“:

Leerverkäufer, die Aktien, die sie eigentlich gar nicht besitzen und nur geliehen haben, verkaufen in der Erwartung, sie viel tiefer zurückzukaufen, dem Verleiher dann zurückzugeben und die Differenz als Gewinn einzustreichen, geraten natürlich in Probleme, wenn ein Kurs wider Erwarten steigt. Dann müssen sie zusehen, die ausstehenden Aktien so schnell wie möglich zu kaufen, sprich „einzudecken“, um nicht tief in die Verlustzone zu geraten. Aber genau das, das Zurückkaufen der vorher leer verkauften Aktien, treibt den Kurs ja höher, bringt noch mehr Leerverkäufer in die Bredouille, auch die kaufen … und so kommt es zu einer Rallye, ausgelöst von denen, die eigentlich bearish für die Aktie waren. Das klingt absurd – aber das sind eben die Mechanismen der Börse. Die Frage ist:

 

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Hält dieser Kursanstieg, wenn die Bären ihre Leerverkäufe eingedeckt haben? Die Aktie muss nämlich noch einige Hürden nehmen, bevor sie charttechnisch bullish wäre, dafür reichen diese derzeit zehn Prozent Anstieg noch nicht aus. Sie sehen im Chart, dass es Mitte Oktober schon einmal eine solche Rallye gab. Das passiert einfach öfter bei Aktien mit geringeren Umsätzen, die zugleich einen hohen Anteil an Leerverkaufspositionen haben. Zu viele, die auf einmal eindecken müssen, zu wenig Aktien im Angebot. Aber:

ISRA Vision müsste eben an diesem Zwischenhoch vom Oktober bei 44,55 Euro vorbei und damit automatisch die 200-Tage-Linie bezwingen, an der die Aktie bei der letzten Rallye punktgenau nach unten abgewiesen wurde. Bevor das nicht gelungen ist, bleibt es bei einem „Ausreißer“, hervorgerufen durch nervös gewordene Bären … das ist noch zu dünn, um hier bereits den Daumen zu heben!

 

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