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Goldpreis: Kommt diese Woche der nächste Anlauf zum Ausbruch?

Nachrichtenquelle: Rohstoffbrief.com
05.11.2018, 10:03  |  1628   |   |   

Der Goldpreis stagniert zum Wochenstart, doch die Positionierung der Spekulanten am Future-Markt lässt Spielraum für höhere Kurse. Unterdessen überraschen so manche Gold- und Silberaktien mit kräftigen Kursgewinnen.

Spielraum für höhere Goldpreise

Am Freitag hat die US-Aufsichtsbehörde CFTC, also die Commodity Futures Trading Commission aus Washington, ihren wöchentlichen Bericht zu der Positionierung der Investoren im Gold-Future veröffentlicht. Diese sogenannten COT-Daten stammen vom Handelsende des vergangenen Dienstag und zeigen eine stärkere Position zu Gunsten der Goldbullen. Die großen Spekulanten, zumeist Hedge Funds, haben ihre Netto-Longposition nämlich auf 13.194 Kontrakte reduziert. Die Commercials, also Banken, Bergbaugesellschaften und Händler, haben dagegen ihre Netto-Shortposition reduziert. Und zwar auf 31.205 Kontrakte. Somit bleibt genug Luft für höhere Goldpreise. Rein Charttechnisch gesehen muss das Edelmetall aber langsam mal liefern. Denn der nachhaltige Ausbruch über die nächste Hürde bei rund 1.237 Dollar ist bisher nicht gelungen. Darüber hinaus wäre dann eine Rallye bis 1.267 Dollar möglich, wo der wichstigste Widerstand auf dem Weg in Richtung der nächsten Hundertermarke liegt. Ob es dabei Unterstützung von der Geopolitik geben wird, muss man abwarten. Vom sino-amerikanischen Handelskrieg kommen zum Wochenstart jedenfalls sehr unterschiedliche Nachrichten. Angeblich ist China bereit, in Sachen Importe auf die USA zuzugehen. Auf der anderen Seite gab es einen Dämpfer aus Washington, denn laut Regierungsberater Larry Kudlow arbeitet die Regierung doch nicht an einem konkreten Plan für ein Handelsabkommen. Damit wurden die Erwartungen an das Treffen des US-Präsidenten mit Chinas Staatschef Xi Jinping gedämpft. Kurzfristig wichtiger wird wohl sein, wie Donald Trumps Republikaner bei den morgigen Midterm-Wahlen abschneiden.

Große Bewegungen bei Goldaktien

Die Goldaktien legten dagegen am Freitag eine Verschnaufpause ein. Sie hatten allerdings zur Wochenmitte haussiert. Der New Yorker XAU-Goldminenindex schloß nahezu unverändert bei 67,2 Punkten. Größere Bewegungen gab es bei den kleineren Werten. So legten TMAC um 4,4 Prozent und Osisko um 4 Prozent zu. Red Eagle (-14,3%) und Lydian (-10,3%) fallen dagegen deutlich. Auch Alamos Gold muss trotz sehr ordentlicher Produktionszahlen Federn lassen und gibt 8,1 Prozent ab. Bei den Silberwerten überrascht Excellon Resources mit einem Plus von 11,3 Prozent. Alles in allem sind Gold- und Silberaktien noch nicht zu teuer. Allerdings hatten Barrick Gold (wegen einer Abschreibung) und Goldcorp schlechte Quartalsbilanzen abgeliefert und so ein wenig auf die Stimmung gedrückt.

IDM Mining legt kräftig zu

Zu den Gewinnern am Freitag zählte auch IDM Mining, dass um 9 Prozent zulegen konnte und damit weiter an einer Bodenbildung arbeitet. Echte neue Nachrichten gab es zwar nicht, aber immerhin konnte man jüngst Aktien zu 6 Cent platzieren und liefert beständig gute Bohrergebnisse. Schon im nächsten Jahr wollen die Kanadier mit dem Minenbau auf ihrem Gold-Silber-Projekt Red Mountain in British Columbia beginnen. Dementsprechend erwarten wir in den kommenden Wochen einen regelmäßigen Newsflow. Außerdem dürfte so manchem Investor dämmern, dass die Aktie auf diesem Niveau eine attraktive Einstiegschance darstellen könnte. Erst im Juni hatte IDM ein Ressourcen-Update veröffentlicht (siehe hier), zudem konnte man im Oktober die wichtige Umweltgenehmigung der lokalen Behörden erhalten (mehr hier).

Aktieninfo IDM Mining

ISIN: CA44939Q1063
Börsenkürzel (TSX-V): IDM
Aktienkurs: 0,06 CAD | 0,04 Euro
Ausstehende Aktien: 449.064.075
Warrants/Optionen: 55.308.057 / 30.880.000
Voll verwässert: 535.252.132
Marktkapitalisierung: 32,1 Mio. CAD
Instutionelle Investoren (ca. 35%): Dundee, Delbrook, RBC, Gold2000, Mackenzie, US Global, Sprott Asset Management, Earth Resources, Osisko Royalties, Osisko Mining, Kinross Gold; Management/Board: ca. 3%

 

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