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Apple Trotz guter News fallend!

06.11.2018, 10:45  |  490   |   |   

Apple jagte zuletzt von Rekord zu Rekord, nach Auflösung der letzten Konsolidierungsphase aus Sommer dieses Jahres schossen die Kursnotierungen noch einmal hoch, überwanden die 200 US-Dollar Marke und markierten bei 233,47 US-Dollar neuen Spitzenwert. Doch bereits seit Ende August wurde eine volatile Seitwärtsbewegung vorangetrieben, die schließlich gegen Ende Oktober in einem für Apple verhältnismäßig starken Abverkauf mündete. Außerdem lässt sich das Kursgeschehen aus den letzten zwei Monaten noch als klassische SKS-Formation klassifizieren, die in der Charttechnik ebenfalls negatives Vorzeichen vorausschickt.

200-Wochen-Durchschnitt könnte helfen

Da die Aktie im gestrigen Handel nahezu an ihren 200-Wochen-Durchschnitt bei 196,84 US-Dollar herangelaufen ist und sich in diesem Bereich zudem noch eine Kurslücke aus Ende Juli befindet, könnte sogleich eine Erholungsbewegung im Papier von Apple einsetzen. Höher als bis zur Nackenlinie wird es aller Wahrscheinlichkeit ohnehin nicht rauf gehen, anschließend sollte aus heutiger Sicht das Verkaufssignal ausgelöst durch einen Kursrutsch unter 212,00/213,00 US-Dollar weiter umgesetzt werden und noch viel tiefere Notierungen hervorbringen.

Pullback einplanen, Verkaufssignal aktiv

Solange der 200-Wochen-Durchschnitt bei 196,84 US-Dollar nicht nachhaltig und mindestens per Tagesschlusskurs unterschritten wird, wären kurzfristige Rückläufer an 212,00 US-Dollar vorstellbar. Dieses Niveau würde sich im Übrigen sehr gut für einen aggressiven Short-Einstieg mit einem Zielbereich von 180,00 US-Dollar eignen. Alternativ kann auch erst nach Bruch des EMA 200 ein Einstieg beispielsweise über das Faktor-Zertifikat Short auf Apple (WKN VA232V) mit einem fest eingebauten Hebel von 8 erfolgen und noch eine Rendite von gut 80 Prozent eingefahren werden.

Chartbild trübt sich weiter ein

Eine signifikante Aufhellung des bisherigen Kursverlaufs kann sich hingegen erst oberhalb der Vorwochenhochs von 225,00 US-Dollar ergeben. Nur dann wäre kurzfristig auch einen Rücklauf an die Jahreshochs von 233,47 US-Dollar vorstellbar. Dieses Szenario erscheint aufgrund der Nachrichtenlage und eines schwachen Ausblicks gepaart mit Gerüchten um das iPhone XR als Ladenhüter sehr unwahrscheinlich. Schlussendlich werden erst die nächsten Quartalszahlen klare Ergebnisse liefern, kurzfristig ist das Sentiment aber als bärisch einzustufen und erlaubt ein entsprechendes Investment auf fallende Kursnotierungen einzugehen.

Apple (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Faktor-Zertifikat Short Apple

Strategie für fallende Kurse
WKN: VA232V Typ: Faktor
akt. Kurs: 2,45 - 2,46 Euro Emittent: Vontobel
Ausgabepreis: 11,12 Euro Basiswert: Apple
Richtung: Short akt. Kurs Basiswert: 201,59 US-Dollar
Laufzeit: endlos Kursziel: 180,00 US-Dollar
Faktor: 8,0 Kurschance: + 80 Prozent
Vontobel Zertifikate

Faktor-Update: NVIDIA

Ungewisse Zukunft

Die in der letzten Woche vorgestellte Short-Strategie auf den Grafikkartenhersteller Nvidia läuft angesichts der jüngsten Kursgewinne klar gegen die Short-Strategie über das Faktor-Zertifikat Short auf NVIDIA (WKN VL51XN). Doch noch immer stehen US-Technologietitel auf breiter Front auf der Verkaufsliste der Händler. Was zuletzt geschah, kann bislang als technische Gegenreaktion gewertet werden – eine kurzfristige Ausweitung der Erholung noch zwingend einkalkuliert werden. Die nächsten Tage sollten bei diesen sehr lebhaften Titel einer engmaschigen Beobachtung gewidmet werden, neue Tiefs sind weiter möglich und damit ein erfolgreicher Trade.

NVIDIA (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Bank Vontobel Europe AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

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