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Bundesregierung Bundesregierung will Arbeitsmarkt öffnen

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
06.11.2018, 20:31  |  2016   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesregierung will den Arbeitsmarkt für europäische sowie aus Drittstaaten stammende Fachkräfte öffnen. Die Minister Hubertus Heil (SPD), Franziska Giffey (SPD), Anja Karliczek (CDU), Peter Altmaier (CDU) und Horst Seehofer (CSU) haben diesbezüglich am Dienstag gemeinsam eine Fachkräftestrategie vorgestellt. "Für die Zuwanderung der Fachkräfte, die unsere Wirtschaft so dringend braucht, wollen wir in erster Linie auf die Aktivierung der inländischen und europäischen Potentiale setzen. Ergänzend öffnen wir uns aber auch für Fachkräfte aus Drittstaaten und schaffen dafür einen guten und klaren gesetzlichen Rahmen", sagte Seehofer am Dienstag.

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz solle gezielte Öffnungen für Hochschulabsolventen und Fachkräfte mit qualifizierter Berufsausbildung beinhalten. "Neben einer klaren Trennung von Asyl und Erwerbsmigration ist mir für die Fachkräftezuwanderung wichtig, dass wir vor der Einreise die Qualifikation überprüfen. Es geht darum, im Wettbewerb um die besten Köpfe zu bestehen", so Seehofer weiter. Die Fachkräftestrategie umfasse drei Säulen: die inländischen, die europäischen und die internationalen Fachkräfte- und Beschäftigungspotenziale. Der Fokus in der Umsetzung der Fachkräftestrategie liege dabei auf den inländischen Potenzialen. Neben Maßnahmen im Bereich der Ausbildung, Qualität der Arbeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf bilde die Qualifizierung und Weiterbildung der jetzt im Berufsleben stehenden Arbeitnehmer einen Schwerpunkt, so die Bundesregierung weiter. Konkret gelte es, alle Erwerbstätigen dabei zu unterstützen, ihre Qualifikationen und Kompetenzen im Wandel der Arbeitswelt zu erhalten und anzupassen und somit zu erreichen, dass auf dem Arbeitsmarkt der digitalen Zukunft die Fachkräfte sind, die man für einen starken Wirtschaftsstandort Deutschland brauche. Schon heute leisteten Fachkräfte aus dem europäischen Ausland im Rahmen der Arbeitnehmerfreizügigkeit einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und trügen wesentlich zu einer Entspannung der Fachkräftesituation bei, so die Bundesregierung. Damit dies auch in Zukunft so bleibe, wollten die beteiligten Minister mit verschiedenen Maßnahmen den Arbeitsstandort Deutschland für Fachkräfte aus dem europäischen Ausland und ihre Familien attraktiv halten. Der Ausbau von "Make-it-in-Germany" am Dienstag zum Informationsportal der Bundesregierung für Fachkräfte aus dem Ausland sei hierfür ein weiterer wichtiger Schritt, so die Bundesregierung.

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Kommentare

Hauptaufgabe des Staates ist es, dafür zu sorgen, dass alle auf seinem Gebiet lebenden Menschen in Würde und Freiheit leben können und dass die (wirtschaftlich) Stärkeren nicht nur schön von ihrer Verantwortung für die Schwächeren reden, sondern diese auch wahrnehmen.

alle auf seinem Gebiet lebenden Menschen ( nicht in Afrika oder sonst irgendwo )

in Würde und Freiheit leben können ( dazu geghört meiner Meinung nach auch Arbeit )

die (wirtschaftlich) Stärkeren ( ich gehe mal davon aus das damit die Arbeitgeber gemeint sind )

mit freundlichen Grüßen

primeval
"Der Staat soll für die eigenen Bürger Arbeitsplatze schaffen. Man sollte Überlegungen anstellen ob es nicht sinnvoller ist Arbeitssuchende in Arbeit zu bringen …"

Seit wann ist die Schaffung von Arbeitsplätzen Aufgabe des Staates? Wer eingestellt wird entscheidet letztendlich der Arbeitgeber. Sowohl für Langzeitarbeitslose als auch Immigranten können diese Arbeitgeber staatl. Unterstützung erhalten.
das Bananen nicht aus Deutschland kommen ist mir klar, make it in Germany ist nur ein Spruch der uns etwas suggerieren soll. Auch Mercedes pruduziert nicht in Deutschland und die sind nun wirklich nicht billig. ein Beispiel wir haben große Gewächshaüser for Tomaten in Wittenberg 30 km von Dessau und in Dessau ligen die Tomaten aus Marokko 3500 km und beide haben den gleichen Preis.
mir ging es aber mehr um die Öffnung vom Arbeitsmarkt. Der Staat soll für die eigenen Bürger Arbeitsplatze schaffen. Man sollte Überlegungen anstellen ob es nicht sinnvoller ist Arbeitssuchende in Arbeit zu bringen als Neubürger versuchen an Arbeit heranzuführen, Lehrer fehlen jetzt schon. und wie viele Neubürger sind schon hier und wollen das gar nicht und das kostet richtig Geld.

Wünsche noch einen schönen Tag, mit freundlichen Grüßen Primeval
Ob das alles solche Fachkräfte sind, wie uns die Leute aus Syrien versprochen wurden? Fachkäfte mit einem Anteil von über 30% Analphabeten, über 60% ohne Berufausbildung oder nur Erfahrung....

Ich bin gespannt auf diese Fachkräfte!
Irgendwie lügen wir uns die 192 Millionen neuer Umsiedler noch ins Ländle , gelle ?
Wenn denn nur mal wirkliche Fachkräfte kommen würden ( Thema BlueCard) ;-)

Weitere 192 Millionen Migranten für Deutschland

Deutschland könnte nicht nur 82,5 Millionen Menschen beherbergen, sondern sei in der Lage, bis zu 274 Millionen Einwohner zu haben. Diese Information steht in einer Studie für die EU aus dem Jahr 2010 zum Thema Umsiedlungspolitik.

https://www.epochtimes.de/politik/europa/eu-papier-von-2010-…

Wie in den 60er Jahren Arbeitskräfte gerufen wurden und in den 70er Jahren Familien kamen, so ist es auch heute. Entweder kommen gleich Familien oder sie werden nachgeholt. Nur ist die Erwerbsquote dieser Ausländerfamilien und Migrationshintergründler geringer als bei der einheimischen Bevölkerung. Das hat mit Sprache, Bildungsstand und der mitgebrachten Kultur zu tun. Wenn die Erwerbsquote von Migranten jedoch nur ein Drittel beträgt (weil die Kopftuchfrauen daheim versteckt werden oder wegen der vielen Kinder nicht arbeiten können) und nicht über 50 Prozent wie bei uns, dann fehlen bei jeder weiteren Million Migranten weitere 200.000 Arbeitskräfte (333.000 Neulinge schaffen nicht so viel wie 550.000 Einheimische), um den weiteren Bevölkerungszuwachs versorgen zu können. Um auch diese 200.000 zusätzlich Fehlende ins Land zu holen und in Arbeit zu bringen, kommen aber das Dreifache an Menschen ins Land – 600.000. Die wiederum Bedürfnisse haben, Nachfrage nach Konsumgütern, Wohnungen usw. auslösen, und damit den Bedarf an weiteren Arbeitskräften. Ein circulus vitiosus!

Das Schöne (?) daran ist, vermelden die Medien, die Wirtschaft boomt, das BIP Deutschlands steigt und steigt – während es in den Herkunftsländern leidet.

Wie „Verkehr wächst, wo Straßen gesät werden“, so wachsen die Probleme, wenn der durch Migration verstärkte Arbeitskräftemangel mit Migration bekämpft werden soll, sei es durch chaotische Merkel-Migration wie bisher, oder die UN-gesteuerte Zuwanderung, wie mit dem Migrationspakt beabsichtigt.

b.w.l.

https://vera-lengsfeld.de/2018/10/18/immer-mehr-arbeitskraef…

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