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Siemens Chance von 124 Prozent

07.11.2018, 08:25  |  347   |   |   

Am morgigen Donnerstag bittet Siemens zur Jahrespressekonferenz. Dann veröffentlicht der DAX-Konzern die Zahlen nach dem vierten Quartal und des Geschäftsjahres 2017/2018. Die Erwartungen des Marktes dürften nicht allzu hoch sein. Gleiches gilt somit für das Enttäuschungspotenzial. Seit Sommer schmolz der Kurs der Siemens-Aktie. Viel Negatives scheint somit im Kurs des Technologieriesen bereits enthalten. Um sich für die Zukunft besser aufzustellen, gab Siemens im August bekannt, dass man die Konzernstruktur vereinfachen beziehungsweise verschlanken werde. Kern der Unternehmensstrategie “Vision 2020+” sei, den einzelnen Geschäften deutlich mehr unternehmerische Freiheit unter der Marke Siemens zu geben und damit den Fokus auf die jeweiligen Märkte zu schärfen.

Neue Wachstumsgebiete

Außerdem sei geplant, mit Investitionen in neue Wachstumsgebiete, wie beispielsweise dezentrales Energiemanagement oder infrastrukturelle Elektromobilität, das Portfolio zu stärken. Dazu wird laut Siemens auch der konzentrierte Ausbau der industriellen Digitalisierung beitragen, in der das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits jetzt weltweit führend ist. Unter dem Strich will Siemens auf mittelfristige Sicht die jährliche Wachstumsrate des Umsatzes und die Gewinnmarge des Industrie-Geschäfts um jeweils zwei Prozentpunkte erhöhen. Das Ergebnis je Aktie solle mittelfristig stärker wachsen als der Umsatz. Die Analysten der Citigroup haben vor kurzem die Einstufung für die Aktie von Siemens auf „Buy“ mit einem Kursziel von 137 Euro belassen.

Signifikante Unterstützung

Die Aktie von Siemens bewegt sich in einem langfristigen Aufwärtstrendkanal, dessen untere Begrenzungslinie aktuell bei etwa 95,50 Euro verläuft. Zuvor könnte eine signifikante horizontale Unterstützung im Bereich bei 100 Euro den Kurs nach unten absichern. Mit einem Mini Future Long (WKN MF17QZ) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden Siemens-Aktie ausgehen, mit einem Hebel von 3,6 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Stop-Loss-Barriere beträgt aktuell 24 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position sollte stets mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs erfolgen. Dieser kann hier unter dem im Chart dargestellten Aufwärtstrendkanal im Basiswert bei 95,05 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 2,14 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel kann um 137 Euro liegen. Das Chance-Risiko-Verhältnis bei dieser Trading-Idee beläuft sich somit auf 5,2 zu 1.

Siemens (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 99,38 Euro
Aufwärtstrend: 95,66 Euro

Mini Future Long auf Siemens (Stand: 07.11.2018, 07.55 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: MF17QZ Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 2,81/2,82 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 73,67 Euro Basiswert: Siemens
KO-Schwelle: 77,30 Euro akt. Kurs Basiswert: 101,80 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 6,33 Euro
Hebel: 3,6 Kurschance: + 124 Prozent
Quelle: Morgan Stanley

Spotlight-Update: Deutsche Post

Gestern ein Börsenheld

Mit einem Tagesgewinn von 3,4 Prozent war die Aktie der Deutschen Post gestern beste DAX-Aktie. „Zwar brachte die Sanierung des heimischen Brief- und Paketgeschäfts im Sommer deutlich rückläufige Gewinne, doch Analysten hatten nach der Gewinnwarnung im Juni mit einem noch etwas stärkeren Einbruch gerechnet“, berichtete „Handelsblatt Online“. Der von uns vor zwei Wochen vorgestellte Mini Future Long auf Deutsche Post (WKN UV2R5Y) konnte seitdem um 8 Prozent zulegen.

Deutsche Post (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 26,97 Euro
Aufwärtstrend: 26,19 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AGAG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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